VP-Kirchbaumer zum Papamonat: Schlecht durchdachtes SPÖ-Wahlzuckerl belastet vor allem kleine Betriebe!

Fokus muss auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegen

Innsbruck (OTS) - Kritik übt die Tiroler VP-Nationalratsabgeordnete Rebecca Kirchbaumer am SPÖ-Plan zur Einführung eines Papamonats. „Dieses schlecht durchdachte Wahlzuckerl der Sozialdemokraten bringt mehr Nachteile als Vorteile und hilft weder den Familien, noch unseren Betrieben“, so Kirchbaumer.

Erstens werden, so die Abgeordnete, mit dem Rechtsanspruch auf die einmonatige Arbeitsfreistellung vor allem kleine Unternehmen in Bedrängnis gebracht. „Zweitens muss man sich als Familie diesen Schritt bei geplanten 700 Euro an Abgeltung überhaupt erst leisten können. Dieses Geld könnte man weitaus effektiver und nachhaltiger in die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf investieren. Zu den zentralen Maßnahmen zählt dabei unverändert der bedarfsgerechte Ausbau der Kinderbetreuung – vor allem mit Blick auf die Arbeits- und Ferienzeiten“, so Kirchbaumer.

Auch im internationalen Kontext erscheint der SPÖ-Plan kontraproduktiv. „Derzeit wird auf EU-Ebene gerade ein Vorschlag zur Freistellung von zehn Tagen diskutiert. Österreich sollte diesem Prozess entsprechend handeln und nicht in einer Wahlkampfaktion einen Alleingang zum Nachteil der Wirtschaft starten. Denn eine Schlechterstellung gegenüber Unternehmen außerhalb Österreichs geht immer auch auf die Kosten der Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe“, spricht sich Kirchbaumer gegen das geplante Wahlzuckerl à la Gold Plating aus.

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