Nationalrat - Sicherheitsschule: Niederösterreichische SPÖ-Abgeordnete auf der Seite der Schüler

„Türkis-Blaues Chaos am Rücken der Kinder muss entschärft werden“

Wien (OTS/SK) - Als „absolutes Versagen von Türkis-Blau“ bezeichnet der niederösterreichische SPÖ-Abgeordnete Peter Wittmann die Tatsache, dass „53 Schüler von Kunasek, Moser und Kickl im Regen stehen gelassen worden sind und ihnen 14 Tage vor Ferienbeginn ausgerichtet wurde, dass die Schule nicht geöffnet wird“. „Türkis-Blau hat den Eltern und den Schülern Sand in die Augen gestreut und Chaos am Rücken der Kinder verursacht. Da spielen wir nicht mit“, so SPÖ-Wehrsprecher Rudolf Plessl. Man könne gern unterschiedlicher Meinung sein, was die die Schließung der Sicherheitsschule in Wiener Neustadt betrifft, betonen die SPÖ-Abgeordneten Andreas Kollross und Robert Laimer: „Aber Fakt ist, die zurecht abgewählte Regierung hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht und im Budget die Bedeckung für diese Schule nicht gewährleistet. Fakt ist aber auch, dass die Kinder und Jugendlichen gar nichts für diese Misere der ehemaligen Regierung können und ich es unverantwortlich finde, auch ihren Eltern gegenüber, sie so kurz vor Ferienbeginn vor vollendete Tatsachen zu stellen“, so Kollross und Laimer: Deshalb hat die SPÖ gerade im Parlament gegen die Schließung gestimmt. ****

Unterstützung gab es auch von den SPÖ-Abgeordneten Melanie Erasim, Renate Gruber, Maurice Androsch und Konrad Antoni. „Das türkis-blaue Chaos am Rücken der Kinder muss ein Ende haben“, so Androsch. Den neuen Verteidigungsminister trifft keine Schuld. Die SPÖ habe – wie auch das Finanzministerium – bereits in der Vergangenheit Kritik geübt, „weil die Budgetierung für diese Schule nicht gesichert war“. „Wir wollen mit unserer Zustimmung für klare Verhältnisse für die Schüler und ihre Eltern sorgen, damit auch sie ihre Sommerferien genießen können“, so Antoni. In einem Schreiben an den zuständigen Minister appelliert der SPÖ-Wehrsprecher, „alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit den betroffenen Familien bestmöglich geholfen wird“. (Schluss) bj/rm

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