Weidenholzer/Vollath: Stopp der Gewalteskalation im Sudan

Zivile Übergangsregierung muss demokratische Neuwahlen garantieren

Wien (OTS/SK) - Bei der gewaltsamen Auflösung von Oppositionsprotesten durch das Militär in der sudanesischen Hauptstadt Khartum steigt die Zahl der Todesopfer immer weiter. Die SPÖ-Politiker Josef Weidenholzer und Bettina Vollath verurteilen diese Eskalation der Gewalt: "Das gewaltsame und brutale Vorgehen der sudanesischen Sicherheitskräfte gegen die oppositionelle Protestbewegung ist untragbar. Wenn Leichen im Nil schwimmen, dürfen wir nicht gleichgültig wegschauen. Es braucht eine vollständige Aufklärung der Vorkommnisse und die Verantwortlichen müssen sich möglichst schnell vor Gericht für ihre Taten verantworten. Die EU und die gesamte internationale Gemeinschaft müssen alles daran setzen, Menschenrechtsverletzungen sofort zu beenden und faire und demokratische Neuwahlen abzuhalten." ****

Der S&D-Vizepräsident Weidenholzer hat den Sudan noch im Jahr 2018 mit dem Ausschuss für Menschenrechte besucht: "Die monatelangen Proteste der demokratischen Opposition haben Anlass zur Hoffnung gegeben. Aber heute sehen wir einen brutalen Krieg gegen die Opposition und die Demokratiebewegung. Alle Konfliktparteien müssen zum Dialog zurückfinden und eine weitere Eskalation der Gewalt verhindern." Bettina Vollath ergänzt: "Das ist der einzige Weg, um möglichst schnell freie und demokratische Wahlen zu erreichen. Denn gerade die EU hat an stabilen Verhältnissen in der Region ein besonderes Interesse."

"Der Sudan verdient eine friedliche Zukunft. Die internationale Gemeinschaft darf nicht länger wegsehen und muss gemeinsam für Frieden, Menschenrechte und Demokratie einstehen", so Weidenholzer und Vollath abschließend. (Schluss) ls/mp

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