Kostelka zu Mindestpensionen: Pensionistenverbands-Forderung übernommen

Jetzt geht es um eine anständige Pensionsanpassung 2020 für mehr als 2 Millionen Pensionisten, die über der Mindestpension liegen.

Wien (OTS) - „Der Pensionistenverband hat immer die Anrechnung von Kindererziehungszeiten und des Präsenzdienstes bei den neuen Mindestpensionen gefordert, dies wurde nun übernommen“, erklärte Pensionistenverbands-Präsident Dr. Peter Kostelka in einer ersten Reaktion.

Kostelka sieht die heute von der Regierung präsentierte neue Mindestpension als einen „Puzzleteil“: Die neue Regelung betrifft jetzt einmal 40.000 Personen. „Es geht aber um mehr! Es geht auch darum, den Ehepaar-Ausgleichszulagen-Richtsatz entsprechend anzuheben, es geht darum, die Pensionsanpassung auch im ersten Pensionsjahr nach cder Pensioniserung zu bekommen, es geht um eine jährliche Anpassung, die die Teuerung wirklich abdeckt und kleinere Pensionen stärker berücksichtigt.

„Da wird sich das wahre Gesicht dieser Regierung zeigen“, sagt Kostelka und präzisiert: „Wird es – so wie im Vorjahr - eine von oben verordnete Pensionsanpassung geben, die nicht einmal die Teuerung des täglichen und wöchentlichen Einkaufs abdeckt? Oder ist die Regierung bereit, der Forderung des Pensionistenverbandes zu folgen und in Verhandlungen mit den Seniorenvertretern für 2020 eine Pensionsanpassung zu ermöglichen, die nicht nur die Kaufkraft der Pensionistinnen und Pensionisten nicht weiter sinken lässt, sondern die offensichtlichen Versäumnisse aus dem Vorjahr ausgleicht.“

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