• 14.05.2019, 10:00:50
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Bogner-Strauß zum morgigen Tag der Familie: Österreich ist Familienland

Zehn Prozent des Bundesbudgets fließen in Familienleistungen, Steuerreform bringt weitere Entlastungen

Utl.: Zehn Prozent des Bundesbudgets fließen in Familienleistungen,
Steuerreform bringt weitere Entlastungen =

Wien (OTS) - „Familie ist das Wichtigste im Leben und Familien sind
auch das Fundament unserer Gesellschaft. Mehr als zehn Prozent des
Bundesbudgets werden daher in Familienleistungen investiert.
Österreich ist also ein echtes Familienland. Dennoch ist es mir ein
Anliegen, Familien noch mehr zu entlasten und die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf weiter zu verbessern“, sagt Juliane Bogner-Strauß,
Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, anlässlich des
morgigen Tags der Familie. 1994 haben die Vereinten Nationen den 15.
Mai zum Internationalen Tag der Familie erklärt.

„Mit der Steuerreform ist es gelungen, Familien spürbar zu entlasten:
Sie profitieren massiv von der Senkung der Sozialversicherungsabgaben
und der Einkommensteuer“, so Bogner-Strauß. Mit der Steuerreform
bleibt mehr für alle. Besonders entlastet werden aber kleine und
mittlere Einkommen – und davon profitieren in hohem Maße
Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher. „Familien leisten einen
doppelten Beitrag für die Gesellschaft: Sie zahlen Steuern und
sichern mit der Erziehung der nachfolgenden Generation die Zukunft
unseres Landes. Genau das soll honoriert werden: Wer arbeitet und
Kinder hat, soll entlastet werden“, so die Ministerin mit Verweis auf
den Familienbonus Plus. Von diesem profitieren Familien seit
Jahresbeginn, indem die Steuerlast pro Kind um bis zu 1.500 Euro
sinkt. „Durch den Familienbonus Plus werden rund 950.000 Familien mit
etwa 1,6 Millionen Kindern von einer Steuerlast von 1,5 Milliarden
Euro jährlich befreit. Es ist somit die größte Entlastungsmaßnahme
für Familien bisher“, betont Bogner-Strauß.

Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehe ebenfalls ganz
oben auf ihrer politischen Agenda, so die Ministerin. Wichtig sei
daher ein bedarfsorientierter Ausbau der Kinderbetreuung. „Durch die
Kostenbeteiligung des Bundes wurden seit 2008 im Zuge einer
Ausbauoffensive bereits über 71.000 neue Betreuungsplätze geschaffen.
Im Rahmen der aktuellen Bund-Länder-Vereinbarung zum Ausbau der
Kinderbetreuung werden jährlich 180 Millionen Euro investiert“, zeigt
sich Bogner-Strauß erfreut. Damit würden bis zum Jahr 2022 über 700
Millionen Euro für die Elementarpädagogik zur Verfügung gestellt.
Aufgrund der bereits hohen Betreuungsquote von Kindern über drei
Jahren liegt der Schwerpunkt der Ausbauoffensive bei den
Unter-Drei-Jährigen. Zusätzlich müsse auch auf längere und flexiblere
Öffnungszeiten geachtet werden.

Die Familienministerin verweist außerdem auf das Audit
berufundfamilie und das Netzwerk „Unternehmen für Familien". Schon
mehr als 500 Partner aus ganz Österreich setzen in ihren Unternehmen
und Gemeinden Maßnahmen für mehr Familienfreundlichkeit um. „Die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht nur ein
gesellschaftspolitisches, sondern auch ein wirtschaftspolitisches
Ziel. Studien zeigen, dass sich familienfreundliche Maßnahmen für
Unternehmen auszahlen: Die Arbeitszufriedenheit ist höher, es gibt
weniger Fluktuation, kürzere Karenzzeiten und mehr Bewerber. Mit dem
Netzwerk wird der Austausch familienfreundlicher Unternehmen
gefördert. Die Firmen tauschen sich über ihre familienfreundlichen
Lösungen aus und lernen voneinander. Davon profitieren natürlich auch
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Bogner-Strauß.

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