Griss zu Gewaltprävention: Wer Rechtsstaat sagt, muss ihn auch finanzieren

„Ankündigungen allein bringen nichts, die Justiz und auch Vereine müssen ausreichend ausgestattet werden, um tatsächlich handeln zu können.“

Wien (OTS) - Irmgard Griss, Allianzpartnerin und NEOS-Justizsprecherin, pocht nach den erneut präsentierten Regierungsplänen im Bereich des Gewaltschutzes auf ausreichend Mittel für die Justiz und für Prävention: „Härtere Strafen allein bringen rein gar nichts“, sagt Griss. „Was es braucht, ist eine bessere finanzielle und personelle Ausstattung der Justiz, aber auch in der Prävention, also für Vereine und Projekte im Bereich Opferschutz und Täterarbeit. Wer Rechtsstaat sagt, muss ihn auch finanzieren.

Dass die Regierung nur 230.000 Euro für Täterarbeit in die Hand nehmen will, sei eine Farce, kritisiert Griss. Zum Vergleich: 13 Glückwunschinserate an österreichische Sportler in Boulevardmedien waren der Regierung vor kurzem mehr als 250.000 Euro wert.

Damit Täter nicht zu Tätern werden und Opfer keine Opfer, müsse man auch mehr in Prävention investieren.

Genaueres könne man aber ohnehin erst sagen, wenn die Gesetzesentwürfe vorliegen.

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