Cyberkriminalität auf dem Vormarsch: Ziviltechniker sorgen für verstärkte Internet-Sicherheit

Attacken nehmen zu, IT-Ziviltechniker als IT-Prüfstellen und Berater unterstützen rasch, unabhängig und staatlich autorisiert

IT-Ziviltechniker führen forensische Untersuchungen von Cyberangriffen durch und helfen so, auch zukünftige Attacken abzuwehren
DI Thomas Hrdika, IT-Ziviltechniker
Angesichts der stetig steigenden Angriffe von Hackern auf Infrastrukturen der öffentlichen Verwaltung und damit auf kritische Informationsinfrastrukturen gemäß Strafgesetzbuch, sollten diese Unternehmen sowie Behörden verpflichtend ihre Sicherheitsarchitektur und Sicherheitssoftware offenlegen müssen und durch staatlich befugte und beeidete IT-Ziviltechniker prüfen und bescheinigen lassen müssen
DI Dr.tech Wolfgang Prentner, IT-Ziviltechniker

Wien (OTS) - Mit zunehmender Digitalisierung wird die Sicherheit der eigenen Netze immer wichtiger. Virtuelle Angriffsmethoden ändern sich täglich, IT-Systeme sind allein schon durch die Gefahr menschlicher Fehler und die laufenden Update-Prozesse ständig in Veränderung. IT-Ziviltechniker helfen, mit den immer neuen Herausforderungen im technologischen Alltag umzugehen.

Die Tageszeitung "Der Standard" zitiert aus der aktuellen Studie „Cyber-Security in Österreich 2019“ von KPMG (wird am 13.05.2019 präsentiert), dass 53 Prozent der Unternehmen Cyber-Security nicht als fixen Bestandteil von Digitalisierungsinitiativen betrachten. Die Attacken nehmen zu, 66 Prozent der Unternehmen waren in den vergangenen 12 Monaten Opfer eines Cyberangriffs.

Schlagzeilen über Cyberkriminalität häufen sich. Wie kann man Systeme und Daten schützen?

„Das Risiko eines erfolgreichen Angriffs kann durch Mehraugenprinzip und das Heranziehen externer, unabhängiger IT-Ziviltechniker zur Überprüfung der Sicherheitskonzepte entscheidend minimiert werden. IT-Ziviltechniker führen forensische Untersuchungen von Cyberangriffen durch und helfen so, auch zukünftige Attacken abzuwehren“, betont IT-Ziviltechniker DI Thomas Hrdinka.
„Ziviltechniker unterstützen auch beim Aufbau einer Abwehrstrategie zum Vereiteln von Angriffen, zum Beispiel DDOS-Angriffen“, ergänzt IT-Ziviltechniker DI Dr. Wolfgang Prentner und geht noch einen Schritt weiter, „Angesichts der stetig steigenden Angriffe von Hackern auf Infrastrukturen der öffentlichen Verwaltung und damit auf kritische Informationsinfrastrukturen gemäß Strafgesetzbuch, sollten diese Unternehmen sowie Behörden verpflichtend ihre Sicherheitsarchitektur und Sicherheitssoftware offenlegen müssen und durch staatlich befugte und beeidete IT-Ziviltechniker prüfen und bescheinigen lassen müssen. Dies ist wichtig, um die Qualität der IT Systeme zu erhöhen und mehr Transparenz sowie Vertrauen in die Informationstechnologie zu schaffen.“

IT-Ziviltechniker sind Kraft ihrer Befugnis unabhängige Experten

IT-Ziviltechniker sind eine Expertengruppe von Sachverständigen, staatlich befugt und auf dem gesamten Fachbereich der Informationstechnologie prüfend, überwachend und zertifizierend tätig. Datenschutzprüfungen und Bescheinigungen von unternehmenskritischen Internet-Systemen sind dabei Kernaufgaben.
IT-Ziviltechniker haften auch für Planungs- sowie Prüftätigkeiten und stellen nach §4 Abs 3. Ziviltechnikergesetz de-facto amtliche Sicherheitsbescheinigungen zum heutigen Stand der Technik aus.

Ihre Ansprechpartner und Experten aus der Fachgruppe Informationstechnologie der Kammer der ZiviltechnikerInnen:

IT-Ziviltechniker DI Dr.tech Wolfgang Prentner
Ingenieurkonsulent für Informatik, Vorsitzender der Fachgruppe Informationstechnologie der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Wien, Niederösterreich und Burgenland, stv. Vorsitzender der Bundesfachgruppe, Gerichtssachverständiger, Mitglied „Executive Board Unternehmensserviceportal“ BM f. Finanzen, Mitglied Plattform Digitales Österreich, E-Government-Beauftragter der Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs

IT-Ziviltechniker DI Thomas Hrdinka
Ingenieurkonsulent für Informatik, Vorsitzender der Bundesfachgruppe und stv. Vorsitzender der Fachgruppe Informationstechnologie der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Wien, Niederösterreich und Burgenland; Berufsgutachter sowohl im privaten Bereich als auch für
Behörden, Staatsanwaltschaften und Gerichte seit 15 Jahren, mit fast 30-jähriger Berufserfahrung in der IT und verwandten Bereichen, insbesondere der Forensik und Betrugsbekämpfung mit Expertise in den Bereichen Schadensfeststellung und Forensik bei EDV-, IT-Projekten, Netzwerken und im Datenschutz.

Rückfragen & Kontakt:

Kammer der ZiviltechnikerInnen für Wien, NÖ und Bgld.
Nina Krämer-Pölkhofer, MSc
Generalsekretärin
+43 1 5051781-15 od. +43 664 131 64 28
nina.kraemer@arching.at
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