Offensive im öffentlichen Verkehr statt weiterem Bahn-Kahlschlag beim "Schweinbarther Kreuz"

Flächendeckender ÖV ist klimapolitisches Muss, braucht Schiene als Rückgrat und kostet weniger als Bankenrettung

Wien (OTS) - Kritik am Jahrelangen Vor und Zurück rund um die Bahnverbindungen des "Schweinbarther Kreuzes" und an deren nun geplantem Ende üben die Umweltorganisation VIRUS und BürgerinitiativeMarchfeld (BIM). Sprecher Wolfgang Rehm: "Wie das bisherige österreichische Versagen zeigt, wird der Kampf gegen den Klimawandel beim Verkehr entschieden. Es braucht eine Offensive beim ÖV mit flächendeckendem Angebot und eine Transportgarantie nach Schweizer Muster".

Weitere Verluste an Schienenstrecken seien gerade im Stillegungsland Niederösterreich nicht hinnehmbar. Gerade diese Bahnstrecke sei wiederholt als erfolgreiches Reaktivierungsbeispiel gelobt worden, bevor die Bemühungen frühzeitig wieder erlahmt seien. "Schön, dass es jetzt Busse geben soll, aber wer weiß, wie lange dieses Strohfeuer anhalten würde", zeigt sich Rehm skeptisch über die Wirkung der Ersatzmaßnahmen und fordert mehr Ausdauer ein. Ein Großteil des Bahnbetriebes würde keinen hohen Effizienzkritierien genügen, sei aber verkehrs- und umweltpolitische Notwendigkeit. "Das kostet weniger als ein Bankenrettungspaket. Wir brauchen nachhaltigen Mitteleinsatz und nicht eine Fortsetztung des Schienen-Kahlschlages bei gleichzeitiger Straßenbauwut, für die Niederösterreich schon berüchtigt ist", so Rehm abschließend.

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Wolfgang Rehm, 0699/12419913, virus.umweltbureau@wuk.at

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