• 28.03.2019, 10:35:36
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Nach Zyklon Idai: Erste Hilfe kommt an!

Langsam hören die Regenfälle in Mosambik auf, und das schreckliche Ausmaß der Katastrophe wird sichtbar. Die Caritas hilft vor Ort und verteilt Nahrungsmittel und Medikamente.

Utl.: Langsam hören die Regenfälle in Mosambik auf, und das
schreckliche Ausmaß der Katastrophe wird sichtbar. Die Caritas
hilft vor Ort und verteilt Nahrungsmittel und Medikamente. =

Wien (OTS) - Fotos zum gratis Download:
https://tinyurl.com/y33malxm

20.000 Menschen konnte die Caritas Österreich mit ihrem Netzwerk in
Mosambik bereits konkret unterstützen. Im Bezirk Sofala wurden
Nahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel verteilt. Die von der
Caritas Österreich entsandten Katastrophenhelfer Harald Grabher und
Andreas Zinggl unterstützen die Organisation der Hilfe und berichten
aus der Krisenregion. Sie stehen für Medienanfragen zur Verfügung:
„Vor allem die Logistik ist eine Herausforderung. Wie kommen die
Hilfsgüter zu jenen Menschen, die durch den Sturm und die Flut alles
verloren haben? Gleichzeitig ist der unglaubliche Zusammenhalt der
Menschen, die alles verloren haben, extrem beeindruckend. Trotz der
beinahe aussichtslosen Situationen resignieren sie nicht, sondern
beweisen enormen Überlebenswillen und ungebrochene Zuversicht!“
„Die ersten Hilfslieferungen wurden über die Luft abgewickelt“, so
Grabher: „Die Zerstörung ist vom Hubschrauber aus unglaublich gut
sichtbar. Keine Dächer mehr, 60 Prozent der Häuser, aber auch
Industriebetriebe sind kaputt und nicht mehr funktionsfähig“,
berichtet der Katastrophenhelfer.

Ernte ist vernichtet

Zyklon Idai kam knapp vor dem regulären Erntebeginn, und hat die
Arbeit der vergangenen Monate komplett vernichtet. Der Hunger ist
damit vorprogrammiert: „Die Maisfelder sind bis zu 90 Prozent
ruiniert. Das ist nicht nur für die Nahrungsmittelsicherheit in der
Krisenregion, sondern für ganz Mosambik ein Problem“, erklärt Harald
Grabher.
Wenn in den kommenden Wochen nicht wieder ausgesät werden kann, wird
es in diesem Jahr keine Ernte mehr geben. Für die Menschen in den von
der Naturkatastrophe so schwer getroffenen Gebieten bedeutet das,
dass sie mindestens ein Jahr lang auf Lebensmittelhilfe angewiesen
sein werden.

Der Regen lässt nach

Die schweren Regenfälle haben in den meisten Regionen aufgehört, und
das Wasser zieht sich langsam zurück. „Die Stadt ohne Dächer – wie
die Hafenstadt Beira seit dem Sturm genannt wird – ist seit ein paar
Tagen wieder über den Landweg erreichbar. Das ist jetzt entscheidend,
damit Lebensmittel und die notwendigsten Materialien in der
zerstörten Stadt ankommen. Die Menschen hier haben alles verloren“,
berichtet Andreas Zinggl.
Strom gebe es noch immer keinen. „Die Leitungen sind kaputt. Die
Gesundheitszentren behelfen sich mit Generatoren. Aber oft fehlt es
an Treibstoff“, so die Katastrophenhelfer.

Bitte helfen Sie helfen:
caritas.at/mosambik

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