Klimavolksbegehren: Die erste Klimakonferenz war ein voller Erfolg

Wir nehmen die Zeichen der Zeit ernst und wollen Österreich wieder zum Umwelt-Musterland machen

Baden (OTS) - Am Samstag, 09.03., kamen über 100 Interessierte, Organisationen und Initiativen zusammen, um über mögliche Forderungen des Klimavolksbegehrens zu diskutieren. Nachdem bis 15.02. viele Vorschläge online eingegangen waren, haben ExpertInnen zu den zehn Themenbereichen ihre Vorschläge zusammengetragen. In einer offenen und freien Atmosphäre gab es ausreichend Zeit in Dialog zu treten, Forderungen zu hinterfragen, auszuweiten oder neue Ideen hinzuzufügen. Die Klimakonferenz in Wien war der erste Schritt in der Ausarbeitung des endgültigen Texts des Klimavolksbegehrens, der nach der Klimakonferenz in Salzburg am 23.03. finalisiert werden soll.

Zurzeit gibt es zehn Themenbereiche, in denen Ideen der Bevölkerungen und Expert*innenmeinungen Eingang fanden. Jedoch wurde auch klar, dass es zwar viele Einzelforderungen gibt, die wichtige Schritte in der Bekämpfung der Klimakatastrophe wären, es jedoch auch einen übergeordneten Rahmen geben muss, der die Emissions-Reduktion von Österreich zum Ziel hat. „Österreich war einst als Umwelt-Musterland bekannt - und da wollen wir wieder hin. Wir wollen Umwelt und Klimaschutz neu denken und eine Kurskorrektur von den politisch Verantwortlichen. Denn sie sind es, die die gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen, in denen wir uns bewegen.“, sind sich die TeilnehmerInnen der Konferenz sich einig.

"Wir brauchen einen Rahmen, der eine nachhaltige Zukunft garantiert" hieß es beispielsweise von Wolfram Proksch, Sprecher der Fokusgruppe „(Be-)Steuern“. Es reiche nicht die Verantwortung auf den Einzelnen abzuwälzen, sagt auch Harald Frey, Experte für Mobilität und Verkehrskonzepte. Es müsste bindende Ziele auf allen Ebenen geben, die dann politische Maßnahmen nach sich ziehen. Auch von den Teilnehmenden kam viel Feedback, das in den nächsten zwei Wochen bis zur Klimakonferenz in Salzburg in den jeweiligen Fokusgruppen eingearbeitet wird. „Es ist schön zu sehen, dass sich etwas bewegt und sich endlich so viele Menschen Gedanken zu dem Thema machen“, sagte eine Anwältin, die sich nun vermehrt in Umwelt-Themen einbringen will.

Nächster Schritt: In den kommenden zwei Wochen werden die Forderungen erweitert und dann in Salzburg noch einmal zur Diskussion gestellt, um noch mehr Meinungen miteinzubeziehen. „Das Volksbegehren lebt vom Austausch und den Inputs der Bevölkerung. Unsere Aufgabe wird es sein, das alles zusammenzutragen und auch rechtlich abzusichern, dass hier Bundesmaterie und nicht Landesmaterie betroffen ist“, meint Renate Hammer, Sprecherin der Fokusgruppe „Bauen und Wohnen“.

Eines steht fest: „Wenn wir nun so weitertun, aus den aktuellen Visionen konkrete Maßnahmen machen, in unserer Republik an den großen Schrauben drehen und die Politiker*innen Umwelt- und Klimaschutz als Auftrag sehen, schaffen wir die ganze Wucht der Klimakatastrophe abzuwehren“, geben sich die TeilnehmerInnen der Konferenz kämpferisch.

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