- 14.02.2019, 14:59:37
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- OTS0174
Regierungssprecher: Veröffentlichung zum Projekt „Optimierung der Organisation der Statistik Austria“
Regierungsdokumente erbringen Nachweis, dass keine Ansiedelung der Pressearbeit ins Kanzleramt geplant ist
Utl.: Regierungsdokumente erbringen Nachweis, dass keine Ansiedelung der
Pressearbeit ins Kanzleramt geplant ist =
Wien (OTS) - Die Bundesregierung veröffentlicht die
Regierungsdokumente zum Projekt „Optimierung der Organisation der
Statistik Austria“ (siehe beigestellte Dokumente). Regierungssprecher
Peter Launsky-Tieffenthal: „Die Dokumente belegen, dass die
Behauptung einer geplanten Ansiedelung der Pressearbeit der Statistik
Austria im Kanzleramt unrichtig ist. Ebenso ist es unwahr, dass die
Statistik Austria komplett ins Bundeskanzleramt eingegliedert wird.“
Launsky-Tieffenthal ergänzt: „Die Statistik Austria soll unabhängig
sein. Es gab seit Regierungsantritt im Dezember 2017 keinen Eingriff
des Bundeskanzleramts in die operative Arbeit der Statistik Austria.
Gegenteilige Behauptungen sind unwahr und schaden dem Ruf der
Statistik Austria.“
Nachfolgend ein Auszug aus dem Statusbericht über das Projekt vom
Dezember 2018 im Wortlaut. Aus diesem geht hervor, dass die
Presseabteilung und ihre Agenden ganz eindeutig im Bereich der
Generaldirektoren der Statistik Austria und dem Bereich
Informationsbearbeitung der zentralen Dienste in der Statistik
Austria verbleiben sollen:
„In Verfolgung des Projektziels ‚Überprüfung und Optimierung der
Presse- und Medienarbeit, insbesondere deren organisatorischer
Verankerung‘ wurde festgestellt, dass sich das Aufgabenspektrum der
im Jahr 2000 gegründeten Stabsstelle Medien- und Informationspolitik
im Laufe der letzten Jahre deutlich erweitert hat. Konkret z.B. im
Hinblick auf die laufende Betreuung von Webseiten, allgemeine
Öffentlichkeitsarbeiten (Texte für Werbemaßnahmen, Unterstützung bei
Gestaltung von Foldern), die Organisation von Veranstaltungen, wie
den ‚Girl‘s Day‘, ‚Statistik und Schule‘, von Ausstellungen auf
Messen, Informationstagen und internationalen Konferenzen, oder die
visuelle Aufbereitung von Content (Infografiken für die Website,
Twitter und FALTER usw.). Dementsprechend kam es in den letzten neun
Jahren zu einer Ausweitung der Personalressourcen um 5 auf 8
Personen.
Nach intensiven Überlegungen, vor allem zur Medienarbeit eines
Nationalen Statistischen Instituts wurde beschlossen, für die reine
Pressearbeit (Betreuung des Prozesses der Pressemitteilungen,
Betreuung von Pressekonferenzen, Kommunikation mit den Medien) nach
wie vor eine eigene, beiden Generaldirektoren unterstellte
‚Pressestelle‘ (Stabsstelle für Pressearbeit), jedoch mit einer
deutlich reduzierten personellen Ausstattung von 2
Vollzeitäquivalenten zu belassen. Die weiteren, über die Pressearbeit
hinausgehenden Aufgaben, die im Laufe der Zeit aus unterschiedlichen
Gründen der Stabsstelle Medien- und Informationspolitik zugewiesen
wurden, werden bei Weiterführung der-selben anderen fachlich
zuständigen Bereiche, darunter z.B. dem Bereich
‚Informationsverbreitung‘ der Zentralen Dienste übertragen.“
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