- 12.02.2019, 13:56:49
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Kadenbach: Wo bleiben echte Alternativen zum Gift auf unseren Feldern?
EU-Mitgliedstaaten bei Entwicklung risikoarmer Pestizide säumig
Utl.: EU-Mitgliedstaaten bei Entwicklung risikoarmer Pestizide
säumig =
Wien (OTS/SK) - Die Bilanz des EU-Parlaments über die nachhaltige
Verwendung von Pestiziden in der EU fällt heute ernüchternd aus.
Karin Kadenbach, umwelt- und agrarpolitische Sprecherin der SPÖ im
Europaparlament, kritisiert die viel zu lasche Umsetzung durch die
EU-Mitgliedstaaten: „Der exzessive Einsatz chemischer Mittel auf
unseren Feldern gefährdet unsere Gesundheit und den natürlichen
Ökokreislauf zwischen Pflanzen und Tieren. Der Einsatz von Pestiziden
ist ein Hauptgrund für das Insektensterben in Europa. Die
EU-Mitgliedstaaten haben sich eigentlich verpflichtet, risikoarme und
natürliche Alternativen zu entwickeln. In den letzten Jahren ist aber
fast nichts passiert.“ ****
„Die Richtlinie zum nachhaltigen Einsatz von Pestiziden gilt seit
2009. Seitdem ist das Thema mit der Neuzulassung des Pflanzengifts
Glyphosat besonders in den Fokus gerückt. Die Menschen wollen sich
auf beste Qualität verlassen können und immer mehr Menschen fordern
daher eine nachhaltige Wende in der Landwirtschaft“, sagt die
SPÖ-Europaabgeordnete und fordert, dass sich das auch in den
aktuellen Verhandlungen über die Neuaufstellung der Agrarförderungen
niederschlagen muss. „Schluss mit Milliardenbeträgen für industrielle
Großbetriebe, in der Zukunft müssen wir vor allem die kleine und
biologisch arbeitende Landwirtschaft fördern.“ Die Mitgliedstaaten
müssen jetzt schnellstmöglich ihren Verpflichtungen nachkommen: „Wir
brauchen volles Engagement, um die Abhängigkeit unserer
Landwirtschaft von schädlichen Giften zu reduzieren.“ (Schluss) ls/mp
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