SPÖ-Energiesprecherin Duzdar: „Ich hoffe, Sie stehen zu Ihrem Wort, Frau Ministerin Köstinger!“

Wien (OTS/SK) - Die schwarz-blaue Bundesregierung hat in ihrem Regierungsprogramm, in der Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung und auch im nationalen Energie- und Klimaplan für Österreich ein Ziel festgehalten: Die Festlegung einer „Nicht-Saldierung von Zählpunkten“. Für Städte wie Linz, Graz, Innsbruck und Wien würde das eine massive Kostenerhöhung für Straßenbahnen und U-Bahnen bedeuten. In Wien beispielsweise würden sich die Kosten von 180.000 Euro auf 9 Millionen Euro erhöhen. Gestern hat ÖVP-Umweltministerin Köstinger allerdings feststellen lassen, dass "keine Maßnahme in diese Richtung vonseiten des Bundes geplant ist", was von SPÖ-Energiesprecherin Muna Duzdar ausdrücklich begrüßt wird. ****

Duzdar betont dazu: "Die Regierungspläne, eine Nicht-Saldierung von Zählpunkten festzulegen, hätte die Öffis in Linz, Graz, Innsbruck und Wien extrem verteuert. Es ist gut, dass die ÖVP-Ministerin sich gegen diese absurde Maßnahme ausgesprochen hat. Bei der Diskussion um die aktuelle Ökostrom-Novelle hat sie diese Klarheit noch vermissen lassen. Die Auswirkungen auf die Umwelt wären fatal gewesen.“ Trotz dreifacher Ankündigung dieser Maßnahme vonseiten der Bundesregierung sei die Sache nun vom Tisch. „Ich hoffe, dass die Ministerin nun auch dazu steht“, sagt Duzdar.

Die SPÖ-Energiesprecherin wird sich bei künftigen Verhandlungen zu Energiegesetzen besonders für den öffentlichen Verkehr einsetzen: „Eine umfassende und nachhaltige Energiewende schaffen wir nur durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs! Das ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Wir sparen große Mengen an CO2 ein. Damit schonen wir die Umwelt und sparen uns Milliarden Euro Strafzahlungen für EU-Vertragsverletzungen“, sagt Duzdar. (Schluss) wf/nw

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