• 31.01.2019, 16:28:44
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  • OTS0204

Nach Greenpeace-Kampagne: Schweinebranche offen für gentechnikfreie Fütterung

Großteil der Bevölkerung gegen Gentechnik in der Fleischproduktion - Umweltschutzorganisation erwartet sich konkrete Schritte für Umsetzung in der Branche

Utl.: Großteil der Bevölkerung gegen Gentechnik in der
Fleischproduktion - Umweltschutzorganisation erwartet sich
konkrete Schritte für Umsetzung in der Branche =

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt, dass
sich der österreichische Bauernbund heute in einer Aussendung offen
für gentechnikfreie Futtermittel bei Schweinen zeigt. Das entspricht
einer langjährigen Greenpeace-Forderung, die auch von einem Großteil
der österreichischen Bevölkerung vertreten wird: Laut einer aktuellen
Umfrage der Umweltschutzorganisation wünschen sich 84 Prozent der
Menschen in Österreich Fleisch, das ohne gentechnisch veränderten
Futtermittel hergestellt wird. Greenpeace fordert nun die
Schweinebranche auf, konkrete Schritte zu setzen damit Gentechnik
auch bei Schweinen keinen Platz mehr hat.

„Die Menschen in Österreich wollen keine Gentechnik auf ihren
Tellern. Es ist erfreulich, dass nun auch der österreichische
Bauernbund die Zeichen der Zeit erkennt und bereit ist, auf
gentechnikfreie Fütterung bei Schweinen zu setzen. Der Import von
Gentechnik-Soja aus Übersee muss endlich ein Ende haben“, sagt
Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace in
Österreich. Derzeit werden fast 90 Prozent der Schweine in Österreich
routinemäßig mit gentechnisch verändertem Soja, etwa aus Südamerika,
gefüttert. Dass es auch ohne gentechnisch veränderte Futtermittel
geht, zeigen bereits jetzt die österreichischen Milch- sowie
Eierproduzenten. Diese haben im Jahr 2010 komplett auf
gentechnikfreie Fütterung umgestellt. Die heimischen
Hühnerfleischproduzenten folgten diesem Beispiel im Jahr 2012. „Die
Gentechnikfreiheit muss endlich auch beim Schwein ankommen. Wir
werden den Bauernbund selbstverständlich beim Wort nehmen und stehen
bereit, den Umstellungsprozess auf gentechnikfreie Futtermittel zu
unterstützen“, sagt Theissing-Matei.

Die Umfrageergebnisse
im Detail finden Sie unter: https://bit.ly/2MfWEqt

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