Ottenschläger zu Bahnstreik: Zurück an den Verhandlungstisch

ÖVP-Verkehrssprecher kritisiert Persönlichkeitswahlkampf auf Kosten der Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer

Wien (OTS/ÖVP-PK) - In Bezug auf den Bahn-Streik am Montag hält ÖVP-Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger fest: "Die Bahngewerkschaft VIDA missbraucht damit ein staatliches Unternehmen, das mit öffentlichen Geldern finanziert wird und eine wesentliche Rolle der Versorgungssicherheit in diesem Land einnimmt, für einen innenpolitischen Persönlichkeitswahlkampf rund um den SPÖ-Parteitag". Und Ottenschläger weiter: "Zum Handkuss kommen die österreichischen Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer sowie zahlreiche Pendlerinnen und Pendler.“

Der ÖVP-Abgeordnete lobt hingegen die Bahnbediensteten: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahn leisten tagtäglich hervorragende Arbeit, werden aber hier von ihrer Gewerkschaft politisch instrumentalisiert", bedauert Ottenschläger.

"Natürlich kann man hart verhandeln. Gleichzeitig gilt es aber, als größter nachhaltiger Mobilitätsdienstleister auch seine Verantwortung gegenüber der Bevölkerung wahrzunehmen. Das ist hier nicht der Fall. Was die Sozialpartner bislang bei den Verhandlungen bei den Beamten und Metallern auf Augenhöhe und mit Hausverstand erreicht haben, muss wohl auch bei den Verkehrsbediensteten möglich sein. Die Bevölkerung wird kein Verständnis haben für den Stillstand des mit hohen Steuermitteln subventionierten Unternehmens. Ich appelliere deshalb, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und nicht die Bevölkerung zu bestrafen", schließt Ottenschläger.
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