Polizei und Zoll stellen fünf Kilogramm Cannabis sicher

Schmuggler der Justiz übergeben. Internationale Ermittlungen durch Bundeskriminalamt.

Wien/Schwechat (OTS) - Im Zuge einer Schwerpunktkontrolle am Flughafen Wien/Schwechat konnten Beamte des Stadtpolizeikommandos Schwechat mit Unterstützung des Zolls und des Bundeskriminalamtes (BK) einen besonders dreisten Drogenschmuggler festnehmen. Der Reisende hatte insgesamt fünf Kilogramm Cannabis in seinem Koffer versteckt.

Am 14. Oktober 2018 wurden die Beamten um die Mittagszeit auf das Reisegepäck eines portugiesischen Fluggastes aufmerksam der von Barcelona, Spanien, nach Wien geflogen ist. In seinem Koffer hatte er zwischen den Kleidungsstücken insgesamt fünf Kilogramm Cannabis versteckt. Für die Diensthunde der Polizei und des Zolls war es jedoch ein Leichtes den verräterischen Geruch aufzunehmen und die Beamten auf den Koffer aufmerksam zu machen. Eine anschließende Nachschau in dem Behältnis brachte den illegalen Inhalt zum Vorschein. Der Besitzer des Koffers wurde festgenommen und das Suchtgift sichergestellt.

Hintergrund

Die intensive Zusammenarbeit von Polizei und Zoll bei Schwerpunktkontrollen hat zum Ziel, die organisierte Kriminalität im Bereich des internationalen Drogenhandels zu bekämpfen und gleichzeitig präventiv zu wirken. In diesem Sinne haben Österreich und die Projektpartnerländer Tschechien sowie der Kosovo im Dezember 2016 unter der Federführung des Büros zur Bekämpfung der Suchtmittelkriminalität im Bundeskriminalamt das zweijährige von der EU kofinanzierte Projekt „Joint investigation to fight trafficking in drugs and firearms with the main focus on international airports within and also into the EU" (JIFTdrugs/f_air) gestartet. Bis Ende 2018 finden neben nationalen Maßnahmen internationale Schwerpunktaktionen an Flughäfen statt. An diesen internationalen Schwerpunktaktionen nehmen Polizei- und Zolleinheiten operativ teil. Überdies werden zusätzlich laufend national Kontrollen durch Polizei und Zoll durchgeführt.

Der Drogenschmuggler wurden der Justiz übergeben. Das BK führt aktuell weitere Erhebungen betreffend die Herkunft des Suchtmittels, Bestimmungsort und mögliche Abnehmer durch.

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