- 30.10.2018, 11:13:49
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Österreichs Tourismus gut gerüstet für die Wintersaison 2018/19
Nachfrage auf Wachstumskurs. Österreichs Seilbahnen setzen massiv auf Erlebnis und Umweltfreundlichkeit. Weltweites Wintermarketing im Zeichen von „Vorfreude“ und „Stille Nacht“

Utl.: Nachfrage auf Wachstumskurs. Österreichs Seilbahnen setzen
massiv auf Erlebnis und Umweltfreundlichkeit. Weltweites
Wintermarketing im Zeichen von „Vorfreude“ und „Stille Nacht“ =
Wien (OTS) - „Der Winter in Österreich ist seit Jahrzehnten eine
wahre Erfolgsgeschichte“, freut sich Dr. Petra Stolba,
Geschäftsführerin der Österreich Werbung bei einem Pressegespräch
gemeinsam mit dem Fachverbandsobmann der Seilbahnen Österreichs,
Abg.z.NR Franz Hörl und dem Geschäftsführer des Fachverbands der
Seilbahnen, Dr. Erik Wolf. Im vergangenen Winter konnte Österreich
mit 14,1 Mrd. € (Sommer: 12,7 Mrd. €) Höchstwerte bei den Umsätzen
erzielen. Ein Rekord wurde auch mit 19,8 Mio. Ankünften (+5,3%) und
71,9 Mio. Nächtigungen (+4,8%) erreicht.
Für die bevorstehende Wintersaison zeigen sich die Expertinnen und
Experten der weltweiten ÖW-Vertretungen vorsichtig optimistisch. Die
wirtschaftliche Situation und damit das Konsumverhalten ist in den
meisten Herkunftsmärkten gut – die allgemeine Reiselust nach
Österreich entsprechend hoch. Die Feiertagslage rund um Weihnachten
und Silvester ist optimal, allerdings ist Ostern 2019 erst Mitte
April. Und etliche neue Flug- und Bahnverbindungen verleihen der
guten Buchungslage noch mehr Rückenwind. Mit dem kreativen
Winterangebot auf und abseits der Piste, dem guten
Preis-Leistungs-Verhältnis und der international geschätzten
Gastfreundschaft ist man gemeinsam überzeugt, auch diese Saison viele
Gäste für Österreich zu begeistern. Vor allem Zentral- und Osteuropa
bleibt eine wichtige Region für den heimischen Wintertourismus.
Österreich: beliebtestes Winter(sport)urlaubsland im CEE-Raum
In den meisten CEE-Märkten ist Österreich mit deutlichem Abstand
Marktführer im Wintersport. Laut aktuellen Länderstudien zu Polen und
Tschechien, durchgeführt von der ÖW gemeinsam mit dem international
renommierten Institut für Tourismus und Bäderforschung, ist das
Österreich-Potenzial an Winter(sport)urlaubern noch nicht voll
ausgeschöpft und weitere Zuwächsen daher möglich. In beiden Ländern
zählen Österreich und Italien zu den
Winter-Auslandsreise-Destinationen der Zukunft. Ausschlaggebend für
die Österreich-Buchung sind Schneesicherheit, die Schnee- und
Winterlandschaft, das gute Preis-/Leistungsverhältnis, moderne
Skiinfrastruktur und die Größe des Skigebiets.
Für polnische Gäste bleibt der Skiurlaub die beliebteste Urlaubsform
im Winter. 24 Prozent der polnischen Auslandsurlauber fahren
mindestens einmal im Jahr Ski, Österreich-Interessenten der nächsten
drei Jahre sogar mit 39 Prozent „ziemlich sicher“.
Auch unsere tschechischen Nachbarn schnallen gerne die Skier an: 29%
der Auslandsurlauber fahren mindestens einmal im Jahr Ski,
Österreich-Planer sogar zu 41 Prozent mit hoher Wahrscheinlichkeit.
Österreichs Winterurlaubsziele liegen für beide Nationen bevorzugt in
Tirol, Salzburg und Wien.
Unterschiede gibt es in der Marketing-Ansprache: Während sich Polen
über Bilderwelten inspirieren lassen, Virtual Reality und
Sprachassistenten gegenüber aufgeschlossen sind, präferieren
tschechische Gäste Daten und Fakten. „Diese Studiendetails sind für
uns natürlich wichtig. Nur wenn wir wissen, wo und wie wir die Gäste
entlang ihrer Customer Journey erreichen, können wir im
internationalen Wettbewerb mithalten, “ so Stolba.
Skifahren bleibt wichtigstes Standbein im Wintertourismus
Wintersport ist nach wie vor das wichtigste Standbein für den
heimischen Wintertourismus.
Das alpine Skifahren ist dabei mit großem Abstand Aktivität Nr. 1.:
In diesem Segment ist Österreich mit mehr als 50% Marktanteil
unangefochtener und sehr deutlicher Marktführer in Europa. Damit dies
auch so bleibt, braucht es weiterhin auf der Angebotsebene
Investitionen in die Schneesicherheit und Convenience. Auch die im
Regierungsprogramm angesprochenen Maßnahmen zur Erleichterung von
Schulskikursen und Wintersportwochen tragen zur Attraktivität des
Schifahrens bei. Und da Schifahren nur mehr Teil der Tagesaktivitäten
ist, braucht es vermehrt alternative Winterangebote am Berg und im
Tal.
Interessant auch ein Ergebnis der ÖW-Winterstudie Deutschland: Rund
60 Prozent aller Langläufer schnallen sich im Winterurlaub auch Skier
an: „Unsere Gäste werden immer flexibler was die Winteraktivitäten
betrifft. Im Marketing heißt das, auch auf Nischenthemen zu setzen
und kommunikativ geschickt mit dem Zugpferd Skifahren zu verbinden“,
erläutert Stolba. Zur Bewerbung Österreichs als Top-Destination zum
Thema Langlauf hat die ÖW eine Kampagne gemeinsam mit den vier
Langlauf-Destinationen Seefeld, Schladming-Dachstein (Ramsau),
Achensee und Saalfelden Leogang für Deutschland und die Schweiz
entwickelt.
Seilbahnen Österreichs: Erlebnis und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt
Mit viel Rückenwind aus der erfolgreichen vergangenen Saison starten
die heimischen Seilbahnunternehmen in den Winter 2018/19. Mit 54,6
Millionen Ersteintritten (+ 4,6 Prozent gegenüber der Saison
2016/17), einem Kassenumsatz von über 1,4 Milliarden Euro (+ 4,8
Prozent) und knapp 600 Millionen Beförderungen (+ 1,6 Prozent) war
der vergangene Winter für die österreichischen Seilbahnunternehmen
ein voller Erfolg. Auch für die kommende Saison wird kräftig in das
Angebot investiert, insgesamt sind es 600 Millionen Euro. Neben
Ausgaben für die Sicherheit, den Komfort und die Qualität der Anlagen
(261 Millionen Euro) und die Beschneiung (114 Millionen Euro) werden
weitere 225 Millionen Euro dazu verwendet, das Gesamterlebnis
Wintersport weiter zu attraktivieren und die Angebote auszuweiten.
„Unsere Unternehmerinnen und Unternehmer beweisen, dass sie
nachhaltiges Wirtschaften perfektioniert und dabei zugleich ein
weltweit führendes Produkt geschaffen haben. Das werden die Fans des
Wintersports auch in diesem Winter wieder hautnah erleben können“, so
Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen in der
Wirtschaftskammer Österreich. Bestätigt wird der Kurs auch von der
umfangreichen Befragung von über 30.000 Gästen. In Sachen
Durchschnittsalter der alpinen Wintersportler lässt sich feststellen,
dass dieses auf relativ konstantem Niveau bei 39 Jahren bleibt.
Auch als Beschäftigung für die gesamte Familie bleibt der Wintersport
unverändert attraktiv. So ist ein Drittel der Gäste mit Kindern unter
18 Jahren auf den Pisten unterwegs.
Bei der Auswahl des Skigebiets setzt sich bereits seit mehreren
Jahren ein Trend fort: Die Größe des Skigebiets ist der wichtigste
Entscheidungsgrund (55 Prozent), gefolgt vom Pistenangebot (46
Prozent) und den Schnee- und Pistenverhältnissen (40 Prozent). Der
Preis des Skipasses (7 Prozent) rangiert unverändert am unteren Ende
der Entscheidungsfaktoren. „Diese Zahlen zeigen, dass Unternehmen mit
ihren Investitionen in den Kundennutzen genau am richtigen Weg sind.
Dabei wird es auch immer wichtiger, die Faktoren Umweltfreundlichkeit
und Nachhaltigkeit miteinzubeziehen. Gerade im kommenden Winter
überzeugt die Branche in dieser Hinsicht mit einer Vielzahl an
Maßnahmen, die den möglichst schonenden Umgang mit unseren Ressourcen
fördern. Dazu herrscht einerseits ein klares Bekenntnis unserer
Betriebe und andererseits ist dies auch ein deutlicher Wunsch unserer
Gäste“, betont Erik Wolf, Geschäftsführer des Fachverbandes der
österreichischen Seilbahnen (WKÖ). Zu wesentlichen
Investitionsbereichen zählen für kommenden Winter – neben neuen
Seilbahnprojekten – die Schaffung preislich attraktiver Familien- und
Kinderangebote, Mobilitätslösungen zur Einschränkung des
motorisierten Individualverkehrs und erneut auch intensive
Anstrengungen zur vermehrten Nutzung erneuerbarer Energien sowie
umfangreiche Renaturierungs- und Ausgleichsmaßnahmen, ebenso wie
lokale und regionale Kooperationen.
Weltweites Wintermarketing zahlt auf Sehnsüchte der Gäste ein
Um die rund 20 Millionen Winter-Gäste für Österreich zu begeistern,
braucht es in der Bewerbung einerseits eine breite Darstellung der
unterschiedlichsten Winter-Erlebnisse und Aktivitäten, verbunden mit
konkreten Buchungsmöglichkeiten. Dafür bewirbt die ÖW diesen Winter
in 18 Herkunftsmärkten Skifahren und andere Winteraktivitäten für die
ganze Familie. Aber auch Städte- und Kulturerlebnisse stehen in der
Kommunikations-Auslage.
Neben diesen konkreten Urlaubsprodukten braucht es aber auch die
emotionalen Reiseauslöser in Form der ÖW Image-Kampagnen. Dabei setzt
die ÖW in der Gästeansprache konsequent auf deren Sehnsüchte: In den
zentraleuropäischen Ländern ist das – wohl auch aus der Historie
erklärbar – der Wunsch nach Selbstbestimmtheit, beim Reisen
ausgedrückt durch aktive Urlaubserlebnisse, bei denen man sich
„selbst spürt“. Darauf aufbauend startete die ÖW kürzlich ihre
adrenalinreiche Winterkampagne „Vorfreude“ in Polen, der Slowakei und
Tschechien. „Wer sich für eine Reisedestination entscheidet, spielt
zunächst im Kopf alle Möglichkeiten durch: Man versetzt sich in
verschiedene Situationen und malt sich aus, welche Glücksgefühle in
der Urlaubsdestination bevorstehen. Man erlebt also pure Vorfreude“,
erklärt Stolba den Titel der Kampagne.
Zusätzlich zum emotionsgeladenen Video, den Out Of Home-Kampagnen
sowie einer umfangreichen Online-Bewerbung bildet eine
Social-Media-Kampagne samt sportlicher Herausforderung für Influencer
in den Partnerregionen Zell am See, Zillertal und Schladming den
krönenden Abschluss. „Österreichs Winter bietet unzählige
Möglichkeiten, sich bei sportlichen Abenteuern auszutoben. Unsere
Gäste aus Zentraleuropa scheuen dabei keine Herausforderung, gehen
gerne ans Limit und suchen ihr persönliches Urlaubserlebnis im
spielerischen Ausprobieren der eigenen Möglichkeiten bei diversen
Winter-Sportarten. Denn frei nach Arthur Schnitzler gilt am Ende doch
nur, was wir getan und gelebt - und nicht, was wir ersehnt haben“,
stellt Stolba fest.
Stille Nacht on tour in 23 Märkten
Aber Österreich kann auch ganz anders. Denn vor 200 Jahren, am
24.12.1818, erklang in Oberndorf erstmals das Lied „Stille Nacht“,
entstanden unter dem Eindruck von Krieg, Naturkatastrophen und
bitterer Armut. Ein Friedenslied, das die Menschen seither tief
berührt und Brücken schlägt. Und ein Lied, das zu einem Besuch
einiger ganz besonderer Orte in Österreich einlädt. Gemeinsam mit
Salzburg Land und Salzburg Stadt sowie Tirol und Oberösterreich
bewirbt die ÖW in 23 Ländern das Phänomen und die Orte, die mit dem
Lied „Stille Nacht“ in Verbindung stehen.
Alle Details und weitere Winter-Marktaussichten finden Sie in der
Publikation „TIP: Winteraussichten 2018/19“, die Sie bei der
ÖW-Tourismusforschung bestellen können:
https://www.austriatourism.com/tourismusforschung/
Den ÖW-Film Vorfreude gibt es unter
https://www.youtube.com/watch?v=7vbjj7dTUjA
Weitere Informationen finden Sie im ÖW-Newsroom unter
https://www.austriatourism.com/presse/
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