UGÖD: Josef Gary Fuchsbauer folgt Reinhart Sellner in GÖD-Vorstand, Manfred Walter in UGöD-Vorsitz gewählt

Bundeskonferenz der Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD setzt personelle Weichenstellungen für die nächsten Jahre

Wien (OTS) - Im Rahmen der diesjährigen Bundeskonferenz der UGÖD wurde ein neuer Vorsitz sowie die Nachfolge Reinhart Sellners im Vorstand der Gewerkschaft öffentlicher Dienst gewählt. Die Neuwahl wurde notwendig, da Reinhart Sellner beide Funktionen aus Altersgründen zurücklegt.

Josef Gary Fuchsbauer wird Ende des Jahres Sellner in den GÖD-Vorstand nachfolgen. Der erfahrene Personalvertreter und LehrerInnen- Gewerkschafter Fuchsbauer kommt – wie Sellner - aus der traditionell starken Österreichischen LehrerInneninitiative (ÖLI-UG), ist stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der BMHS-LehrerInnen und im Zentralausschuss der BMHS-LehrerInnen.

Zum Nachfolger Sellners im Vorsitz der Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD wurde Manfred Walter, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender des allgemeinen Personals an der Linzer Johannes-Kepler-Universität und Mitglied der Bundesleitung Allgemeines Universitäts-Personal in der GÖD gewählt. Walter ist Arbeiterkammerrat in der AK Oberösterreich und Sprecher der Initiative „Heimat ohne Hass – gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in sozialen Medien“. Walter wird künftig gemeinsam mit Beate Neunteufel-Zechner – Betriebsratsvorsitzende der Österreichischen Nationalbibliothek – die UGÖD leiten.

Zwt.: UGÖD fordert Ende des Aufnahmestopps im öffentlichen Dienst

Inhaltlich setzte sich die UGöD-Bundeskonferenz kritisch mit der Regierungspolitik auseinander. Die Unabhängigen GewerkschafterInnen fordern u.a. eine Aufhebung des Aufnahmestopps im öffentlichen Dienst, die Aufstockung des AMS-Budgets und den Erhalt der Bundesanstalt für Bergbauernfragen. Hier hatte sich die Personalvertretung klar gegen die Eingliederung in die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft ausgesprochen.

Zwt.: Gehaltsverhandlungen: UGöD fordert + 5 %

Bezugnehmend auf die beginnenden Gehaltsverhandlungen im öffentlichen Dienst fordert die UGöD eine Orientierung an den Forderungen der MetallerInnen und ein Gehaltsplus von 5 %, mindestens 100 Euro. Walter und Neunteufel-Zechner abschließend: „Die von der Regierung beschlossene Arbeitszeitverlängerung – Stichwort 12-Stunden-Tag und 60-Stunden-Woche – trifft auch die ausgegliederten Bereiche der öffentlichen Dienste. Neben der Forderung nach Arbeitszeitverkürzung ist daher auch ein ordentlicher Gehaltsabschluss ein Gebot der Stunde. Noble Zurückhaltung ist jedenfalls nicht angesagt.“

Rückfragen & Kontakt:

Reinhart Sellner, GÖD-Vorstandsmitglied, Tel.: 0676/343 7 521, mail: reinhart.sellner@goed.at
Josef Gary Fuchsbauer, designiertes GÖD-Vorstandsmitglied, Tel.: 0680/ 212 43 58, mail: fuchsbauer@ugoed.at
Beate Neunteufel-Zechner, Manfred Walter, UGÖD-Vorsitzende, mail: office@ugoed.at

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