UGÖD rufen zu 12-Stunden-Kundgebung des ÖGB auf: "Auch öffentlich Bedienstete sind vom schwarz-blauen Arbeitszeitgesetz betroffen!"

Unabhängige GewerkschafterInnen in GöD erwarten solidarische Unterstützung der Gewerkschaft öffentlicher Dienst für ÖGB-Aktion

Wien (OTS) - Die Unabhängigen GewerkschafterInnen laden den GÖD-Vorsitzenden und die KollegInnen des GÖD-Präsidiums ausdrücklich zur Teilnahme an der ÖGB-Protestaktion gegen die wirtschaftlich mächtigen Auftraggeber der Arbeitszeiterhöhung ein. Die Unabhängigen GewerkschafterInnen fordern die Mobilisierung der GÖD-Mitglieder zur ÖGB-Aktion „GEGEN den 12-Stundentag – FÜR ein gutes Leben!” am 12. Oktober 2018, 9.00 bis 21.00 Uhr, vor der Industriellenvereinigung, 1030 Schwarzenbergplatz.

Zwt. Die Solidarität von Arbeitern, Angestellten und öffentlich Bediensteten ist unsere Stärke

Beate Neunteufel-Zechner und Manfred Walter begründen den Vorstoß der Unabhängigen in der GÖD: „Nicht nur Arbeiter- und Angestellte, sondern auch öffentliche Bedienstete sind vom schwarz-blauen Arbeitszeitgesetz betroffen.“ Wie alle anderen Branchen der Privatwirtschaft stehen nun auch die ausgegliederte Betriebe des Bundes und der Länder vor Kollektivvertragsverhandlungen. Es geht um die Abwehr der von der Industriellenvereinigung in Auftrag gegebenen Arbeitszeitverlängerung, gegen damit verbundene Mehrbelastungen und um das Mitspracherecht der Betriebsräte (bei Betriebsvereinbarungen) und der Gewerkschaften (bei Kollektivverträgen).

„BeamtInnen und Vertragsbedienstete werden nicht länger verschont bleiben, auch wenn ihre Arbeitszeit, Zuschläge und Einkommen nicht durch Kollektivverträge, sondern durch das Gesetz geregelt sind“, ergänzt Sellner, „denn Dienst- und Besoldungsrecht sind kein Schutz vor Verschlechterungen. Sie werden laufend überarbeitet, und zwar im Rahmen bestehender Arbeitszeit- und Arbeitsruhegesetze.“ In der Tat haben die ÖVP- und FPÖ-Regierung und ihre Abgeordneten die Arbeitszeitgesetze bereits im Eiltempo umgeschrieben, ohne reguläres Begutachtungsverfahren und ohne Verhandlungen mit ÖGB und AK. Seit 1. September 2018 sind diese einseitigen Bestimmungen schon in Kraft -zum Vorteil von profitorientierten UnternehmerInnen, zum Nachteil der ArbeitnehmerInnen, ihrer Gesundheit, ihrer Lebensqualität.

Rückfragen & Kontakt:

Reinhart Sellner, GÖD-Vorstandsmitglied,
Tel.: 0676 3437521, mail: reinhart.sellner@goed.at

Beate Neunteufel-Zechner, Manfred Walter, UGÖD-Vorsitzende,
mail: office@ugoed.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AGG0001