• 21.09.2018, 10:41:43
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  • OTS0076

DON’T SMOKE: IHS-Studie belegt volkswirtschaftlichen Schaden durch Tabakkonsum

Rauchen kostet nicht nur Menschenleben, es kostet dem Staat auch Millionen – Ärztekammer fordert rasches Umdenken der Regierung

Utl.: Rauchen kostet nicht nur Menschenleben, es kostet dem Staat
auch Millionen – Ärztekammer fordert rasches Umdenken der
Regierung =

Wien (OTS) - Als „ernüchternd“ bezeichnet Ärztekammerpräsident Thomas
Szekeres die Ergebnisse der heute, Freitag, vom Institut für Höhere
Studien (IHS) im Auftrag der Niederösterreichischen
Gebietskrankenkasse präsentierten Studie, in der die
volkswirtschaftlichen Schäden für den Staat durch die Folgen des
Tabakkonsums erläutert werden. Es sei dies ein „klares Signal an die
Regierung, ihren Kurs der konsequenten Verharmlosung des Rauchens in
Österreich nachhaltig zu hinterfragen“, so Szekeres. ****

„Das erschreckende Fazit aus den aktuellen Untersuchungen sowie
aus unserer täglichen Praxis in Spitälern und Ordinationen lautet:
Rauchen kostet nicht nur Menschenleben, es kostet dem Staat auch
Millionen. Umso wichtiger sind daher ein umfassender
Nichtraucherschutz sowie die Einführung eines generellen Rauchverbots
in der österreichischen Gastronomie, wie es eigentlich mit 1. Mai
2018 hätte eintreten sollen.“

Die Studienergebnisse bestärken die Initiatoren des
Nichtraucherschutz-Volksbegehrens DON’T SMOKE (1. bis 8. Oktober
2018) – Ärztekammer und Krebshilfe – in ihrem Anliegen, auch nach der
Eintragungswoche weiterhin vehement für die Umsetzung von umfassenden
Nichtraucherschutzmaßnahmen durch die Politik einzutreten. „Denn
abseits aller nicht wegzuredenden negativen gesundheitlichen Aspekte
kosten Tabakkonsumenten dem Staat mehr an Pflege- und
Gesundheitsausgaben, als sie dem Staat durch die Einnahmen durch die
Tabaksteuer letztendlich bringen“, so Szekeres. Außerdem verursachen
Tabakkonsumenten wegen Arbeitsausfällen durch häufigere Krankenstände
zusätzliche Kosten für die Wirtschaft.

13.000 Tote jährlich durch Tabakkonsum

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt der Konsum von
Tabakwaren in Industrieländern das bedeutendste einzelne
Gesundheitsrisiko für Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und
Krebserkrankungen dar und wäre somit die größte vermeidbare
Todesursache. Lungenkrebs, bedingt durch Rauchen, ist in der
Europäischen Union die häufigste durch Krebs bedingte Todesursache.
In Österreich selbst ist ein Drittel aller Krebserkrankungen auf das
Rauchen sowie das passive Mitrauchen zurückzuführen, und ungefähr
13.000 Österreicherinnen und Österreicher sterben jährlich an den
Folgen des Tabakkonsums.

Raucher leben durchschnittlich um sieben Jahre kürzer als
Nichtrauchende. Auch ist wissenschaftlich erwiesen, dass
Passivrauchen dieselben gesundheitlichen Schäden wie aktives Rauchen
verursacht.

Szekeres appelliert daher an alle Österreicherinnen und
Österreicher, die das Nichtraucherschutz-Volksbegehren DON’T SMOKE in
der Unterstützungsphase noch nicht unterschrieben haben, dies in der
offiziellen Eintragungswoche in einem beliebigen österreichischen
Gemeinde- oder Bezirksamt oder auch per digitaler Handysignatur zu
tun, denn: „Nichtraucherschutz rettet Leben!“ (bs)

(S E R V I C E – Das Volksbegehren DON’T SMOKE läuft vom 1. bis 8.
Oktober 2018. Die gesetzlich vorgegebenen Öffnungszeiten der
Gemeinde-/Bezirksämter sind an Werktagen von 8.00 bis 16.00 Uhr
(zweimal bis 20.00 Uhr, jedenfalls am letzten Tag des
Eintragungszeitraums) sowie am Samstag von 8.00 bis 12.00 Uhr (bei
Gemeinden unter 2500 Einwohnern nur zwei Stunden innerhalb dieser
Zeitspanne). Mehr Informationen und Details erfahren Sie unter
www.dontsmoke.at.)

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