Blimlinger: „Wissenschaft und Kunst als Garanten für aufgeklärte Gesellschaft“

Universitätsdiskurs Austria im Zeichen von Open Science und Citizen Science

Wien (OTS) - Mit einem Plädoyer für die „freie und unabhängige Wissenschaft“ beschloss die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Eva Blimlinger, ihr Grußwort anlässlich der gestern, Dienstag, erstmals in Wien abgehaltenen Veranstaltung „Universitätsdiskurs Austria“ vor zahlreichen Mitgliedern der Scientific Community und interessiertem Publikum. „Die Zukunft liegt in der Bildung, der Wissenschaft und der Kunst. Nur sie garantiert eine aufgeklärte Gesellschaft, in der es für möglichst viele Menschen ein gutes Leben geben soll“, erklärte Blimlinger.  

Die Präsidentin wies darauf hin, dass die uniko mit dem „Universitätsdiskurs“ den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft intensivieren möchte, auch mit kontroversiellen Themen wie dem diesjährigen Motto „Inklusive Wissenschaft: Zum Für und Wider von Open Science und Citizen Science“. Nachsatz Blimlingers: „Ich möchte gleichzeitig betonen, dass die Wissenschaft, die Wissenschafterinnen und Wissenschafter, jene die wissenschaftlich forschen, jene die künstlerisch forschen, ein Teil dieser Gesellschaft sind und in einem hohen Maße zu einer besseren, gesünderen, gebildeteren, damit auch zu einer offeneren, produktiveren, interessierteren Gesellschaft beitragen.“ Speziell mit Open Science würden neue Möglichkeiten entwickelt, Daten und Forschungsergebnisse zu sammeln und zu teilen und diese für viele zugänglich zu machen. „Dies steht in engem Zusammenhang mit Citizen Science, einer Form der offenen Wissenschaft, bei der Projekte unter Mithilfe oder komplett von interessierten Laien durchgeführt werden“, betonte die uniko-Präsidentin.

Blimlinger nahm die Gelegenheit wahr, um dem Wissenschaftsfonds FWF, der auch als Gastgeber den Rahmen für die uniko-Veranstaltung zur Verfügung stellte, zu danken. „Wir sind vom Forum Alpbach nach Wien übersiedelt, da unsere Beteiligung im Rahmen des Hochschultages dort nicht mehr erwünscht war.“ Das heuer gewählte Format „Universitätsdiskurs Austria“ werde jedenfalls in den kommenden Jahren ausgebaut und weiterentwickelt. Gleichzeitig gratulierte die Präsidentin dem FWF zum 50-jährigen Bestandsjubiläum – mit dem Zusatz: „Ich schließe mich den Worten des Bundespräsidenten an, der erklärt hat, eine Verdoppelung des FWF-Budgets wäre ,ein Klacks im Vergleich zu anderen Budgetposten‘".

Rückfragen & Kontakt:

Manfred Kadi
Pressereferent
Österreichische Universitätenkonferenz
Floragasse 7/7
1040 Wien
Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24
Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22
Email: manfred.kadi@uniko.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RKO0001