• 24.08.2018, 11:32:01
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  • OTS0079

Finanzminister Hartwig Löger beim Treffen der deutschsprachigen Finanzminister in Hamburg

Im bilateralen Termin mit Amtskollege Olaf Scholz sprach Finanzminister Hartwig Löger über den Brexit: "Wollen weder harten Brexit noch den No-Deal."

Bürgermeister der Hansestadt Hamburg Peter
Tschentscher begrüßte die deutschsprachigen Finanzminister
(v.l.n.r.): Ueli Maurer (Schweiz), Adrian Hasler (Liechtenstein),
Pierre Gramegna (Luxemburg), Gastgeber Olaf Scholz (Deutschland),
Peter Tschentscher (Bürgermeister Hamburg) und Hartwig Löger
(Österreich).

Utl.: Im bilateralen Termin mit Amtskollege Olaf Scholz sprach
Finanzminister Hartwig Löger über den Brexit: "Wollen weder
harten Brexit noch den No-Deal." =

Wien (OTS) - Finanzminister Hartwig Löger hat erstmals am Treffen der
deutschsprachigen Finanzminister teilgenommen. Dieses informelle
Arbeitstreffen der Finanzminister aus Österreich, Deutschland (Olaf
Scholz), der Schweiz (Ueli Maurer), Luxemburg (Pierre Gramegna) und
Liechtenstein (Adrian Hasler, Regierungschef und Finanzminister)
findet bereits seit 2011 einmal jährlich statt.

Die Organisation des Treffens obliegt jedes Jahr einem anderen Land,
das diesjährige Treffen findet auf Einladung des deutschen
Vizekanzlers und Finanzministers Olaf Scholz in Hamburg statt. Auf
der Agenda des zweitägigen Arbeitstreffens standen neben Beratungen
über allgemeine wirtschaftliche und politische Entwicklungen
beispielsweise die laufenden Brexit-Verhandlungen und daraus
resultierende Zollfragen. Am Rande der Tagung hatte Löger auch ein
langes bilaterales Gespräch mit seinem Amtskollegen Olaf Scholz. Der
österreichische Finanzminister dazu: "Von einem harten Brexit bis zum
No-Deal ist immer noch alles möglich. Keines dieser Extreme streben
wir als Resultat an. Wir ziehen mit den Deutschen an einem Strang, um
ein möglichst ordentliches Miteinander zu ermöglichen und den harten
Brexit zu vermeiden."

Einmal mehr betonte Finanzminister Hartwig Löger, dass die
Bankenunion nur dann vollendet werden könne, wenn die Banken
europaweit ihre Risiken abgebaut haben: "Wir können nicht den zweiten
vor dem ersten Schritt setzen. Zuerst wollen wir europaweit
vergleichbare Risikoparameter sehen, bevor wir ein breites
Sicherungsnetz über alle Banken spannen."

Darüber hinaus haben sich die Finanzminister auch intensiv mit
internationalen Steuerfragen beschäftigt. Dabei wurde auch über die
Möglichkeit der fairen Besteuerung von digitalen Großunternehmen
gesprochen. Der österreichische Finanzminister Hartwig Löger, der zum
ersten Mal an diesem informellen Treffen teilnimmt, gilt als
Vorreiter für Fairness in der Besteuerung digitaler und
traditioneller Geschäftsmodelle, die auch einen der Schwerpunkte in
der derzeit laufenden Ratspräsidentschaft darstellen.

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