- 08.08.2018, 11:54:38
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Yildirim: „Kürzungen beim AMS haben bereits Konsequenzen“
Einsparungen der schwarz-blauen Bundesregierungen bedeuten in Tirol Schließungen, Jobabbau und zerstörte Hoffnungen
Utl.: Einsparungen der schwarz-blauen Bundesregierungen bedeuten in
Tirol Schließungen, Jobabbau und zerstörte Hoffnungen =
Wien (OTS/SK) - „Dass der Sparkurs von Schwarz-Blau beim AMS nicht
ohne Konsequenzen bleiben wird, war klar. Jetzt zeigt sich, wie
massiv dieser ausfallen wird. Einmal mehr zerschlägt diese
Bundesregierung funktionierende Strukturen auf Kosten der Ärmsten.
Gespart wird bei den Menschen und nicht im System“, ist die Tiroler
SPÖ-Nationalratsabgeordnete Selma Yildirim verärgert. ****
„Gerade jetzt, wo die Wirtschaft in Schwung ist, gilt es die
Gelegenheit zu nutzen, Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren,
die es schwerer haben als der Durchschnitt. Aber was macht die
ÖVP-FPÖ-Bundesregierung? Sie erteilt aktiver Arbeitsmarktpolitik eine
Absage und zerstört die Chancen dieser Menschen. Zusätzlich werden
jene arbeitslos, die sich in gemeinnützigen Vereinen oft weit über
ihre Beschäftigung hinaus für die Gesellschaft engagieren. Das ist
der falsche Weg“, so Yildirim.
Die Angst der betroffenen Vereine vor einem „Totsparen“ kann Yildirim
gut nachvollziehen: „Es macht mich betroffen, dass in Tirol nun
beispielsweise in Imst eine Werkstätte geschlossen werden muss und
den Kürzungen Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Es droht ein Kahlschlag
der aktiven Arbeitsmarktpolitik, wenn die zuständige FPÖ-Ministerin
den Sparkurs wie angekündigt fortsetzt.“
Im Raum stehen für das kommende Jahr österreichweite Kürzungen von
ca. 355 Mio. Euro oder 25 Prozent bei der Arbeitsmarktförderung. Das
würde bedeuten, dass:
* bis zu 6.000 Arbeitsplätze bei Unternehmen bzw. Einrichtungen
verloren gehen, die im Auftrag des AMS Arbeitsmarktförderung
durchführen. Insbesondere solche, die auf einen Berufsabschluss
abzielen.
* 25.000 Menschen weniger in Schulungs- und Beschäftigungsmaßnahmen
einbezogen werden könnten.
* Laut ExpertInnen bis zu 30.000 Menschen mehr als Arbeitslose
registriert werden müssen.
* Beim AMS Österreich bis zu 1.000 MitarbeiterInnen gekündigt werden
müssten bzw. Stellen in diesem Ausmaß nicht nachbesetzt werden.
(Schluss) up/mp
Rückfragen: NRin Mag.a Selma Yildirim 0699/17482734
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