Yildirim: „Kürzungen beim AMS haben bereits Konsequenzen“

Einsparungen der schwarz-blauen Bundesregierungen bedeuten in Tirol Schließungen, Jobabbau und zerstörte Hoffnungen

Wien (OTS/SK) - „Dass der Sparkurs von Schwarz-Blau beim AMS nicht ohne Konsequenzen bleiben wird, war klar. Jetzt zeigt sich, wie massiv dieser ausfallen wird. Einmal mehr zerschlägt diese Bundesregierung funktionierende Strukturen auf Kosten der Ärmsten. Gespart wird bei den Menschen und nicht im System“, ist die Tiroler SPÖ-Nationalratsabgeordnete Selma Yildirim verärgert. ****

„Gerade jetzt, wo die Wirtschaft in Schwung ist, gilt es die Gelegenheit zu nutzen, Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, die es schwerer haben als der Durchschnitt. Aber was macht die ÖVP-FPÖ-Bundesregierung? Sie erteilt aktiver Arbeitsmarktpolitik eine Absage und zerstört die Chancen dieser Menschen. Zusätzlich werden jene arbeitslos, die sich in gemeinnützigen Vereinen oft weit über ihre Beschäftigung hinaus für die Gesellschaft engagieren. Das ist der falsche Weg“, so Yildirim.

Die Angst der betroffenen Vereine vor einem „Totsparen“ kann Yildirim gut nachvollziehen: „Es macht mich betroffen, dass in Tirol nun beispielsweise in Imst eine Werkstätte geschlossen werden muss und den Kürzungen Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Es droht ein Kahlschlag der aktiven Arbeitsmarktpolitik, wenn die zuständige FPÖ-Ministerin den Sparkurs wie angekündigt fortsetzt.“

Im Raum stehen für das kommende Jahr österreichweite Kürzungen von ca. 355 Mio. Euro oder 25 Prozent bei der Arbeitsmarktförderung. Das würde bedeuten, dass:
* bis zu 6.000 Arbeitsplätze bei Unternehmen bzw. Einrichtungen verloren gehen, die im Auftrag des AMS Arbeitsmarktförderung durchführen. Insbesondere solche, die auf einen Berufsabschluss abzielen.
* 25.000 Menschen weniger in Schulungs- und Beschäftigungsmaßnahmen einbezogen werden könnten.
* Laut ExpertInnen bis zu 30.000 Menschen mehr als Arbeitslose registriert werden müssen.
* Beim AMS Österreich bis zu 1.000 MitarbeiterInnen gekündigt werden müssten bzw. Stellen in diesem Ausmaß nicht nachbesetzt werden.

(Schluss) up/mp

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