IKG-Präsident Deutsch: „Jetzt gegen iranischen Vernichtungsantisemitismus vorgehen“

Rouhani blieb Hass-Propaganda treu. Wichtige Verurteilung durch Kanzler Kurz. Jetzt zählen die Taten.

Wien (OTS) - Auch bei seinem heutigen Wien-Besuch verbreitete Irans Präsident Rouhani die bekannte antisemitische Propaganda seines Regimes. „Dass Bundeskanzler Kurz beim Treffen mit Rouhani die iranische Politik der Schoah-Leugnung und die ständigen Drohungen gegen Israel verurteilt hat, ist ein erster wichtiger Schritt“, sagt IKG-Präsident Oskar Deutsch. Jetzt müssten weitere Schritte auf europäischer Ebene folgen. „Durch das Festhalten am Atomabkommen signalisiert die EU dem iranischen Regime, dass es Europa gleichgültig sei, wie der Iran mit Nachbarn und Israel umgeht.“ Es liege an Österreich und der EU, sich eindeutig an der Seite der Menschenrechte und der Freiheit zu positionieren – und die Verbrechen des Mullah-Regimes nicht länger zu tolerieren, so Deutsch. „Ein nächster konkreter Schritt wäre, die Terrormiliz Hisbollah in der gesamten EU zu verbieten. Immerhin ist dieser verlängerte Arm Teherans auch für Anschläge auf europäischem Boden verantwortlich“, erinnert Deutsch an den Sprengstoffanschlag im Jahr 2012 im bulgarischen Burgas.

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