Pensionsionistenverbands-Präsident Kostelka: „Bin bei der ÖGB-Demo selbstverständlich dabei!“

Pensionistenverband unterstützt ÖGB-Maßnahmen gegen 12-Stunden-Tag

Wien (OTS) - „Ich nehme am Samstag an der Demonstration der Gewerkschaft gegen die Einführung des 12-Stunden-Tages bzw. der 60-Stunden-Woche selbstverständlich teil“, erklärte heute der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Dr. Peter Kostelka, nach einer Bundesvorstands-Sitzung der größten Seniorenvereinigung des Landes. „Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) unterstützt den ÖGB bei seinen Maßnahmen gegen die überfallsartige Einführung eines 12-Stunden-Arbeitstages bzw. einer 60-Stunden-Arbeitswoche“, so Kostelka.

Der Pensionistenverbands-Präsident übt ebenso Kritik „an der Art und Weise, wie die Bundesregierung ein derart weitreichendes Gesetz ohne Einbeziehung der Sozialpartner und ohne parlamentarische Begutachtungsphase durchpeitschen will.“

Der Pensionistenverband sieht in der von den Regierungsparteien vorgesehenen Einführung des 12-Stunden-Tages eine höhere Arbeitsbelastung auf Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer zukommen. Kostelka: „Diese Überbelastungen wirken sich insbesondere bei älteren Beschäftigten auf die Gesundheit und auch auf die Psyche aus.“ Arbeitsmediziner warnen vor den Folgen des 12-Stunden-Arbeitstages: Übermüdung, verschlechterte Schlafqualität, höheres Arbeitsunfallrisiko, Herz-Kreislaufbeschwerden bzw. –erkrankungen, steigende Rückenbeschwerden, zunehmende Magenbeschwerden, höheres Burnout-Risiko. „Damit wird das Gegenteil von dem erreicht, was wir eigentlich wollen – nämlich gesunde Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die bis zum Regelpensionsalter arbeiten können“, so der PVÖ-Präsident.

„Statt ihnen eine altersgerechte Arbeitswelt zu ermöglichen, werden bei 12/60 Stunden Arbeit ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusätzlichen Belastungen ausgesetzt, die neben persönlichen Auswirkungen auch solche auf das Gesundheits- und Pensionssystem nach sich ziehen“, gibt Kostelka zu bedenken. „Deshalb unterstützt der Pensionistenverband Österreichs die Maßnahmen der Gewerkschaft und der Arbeiterkammer“, so Kostelka abschließend.

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