- 20.06.2018, 13:00:08
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- OTS0159
Österreich und Bayern ziehen bei Familienpolitik an einem Strang
Bogner-Strauß traf Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer zu einem Arbeitsgespräch
Utl.: Bogner-Strauß traf Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer
zu einem Arbeitsgespräch =
Linz (OTS) - "Bayern und Österreich ziehen in der Familien- und
Arbeitsmarktpolitik am gleichen Strang. Das wurde bei der
bayerisch-österreichischen Regierungskonferenz heute in Linz
deutlich", sagte Familienministerin Juliane Bogner-Strauß, die das
Arbeitstreffen der Regierungen zu einem Austausch mit ihrer
bayrischen Amtskollegin Kerstin Schreyer nützte.
Schwerpunkt des Gesprächs war das Thema Familienleistungen:
Österreich und Bayern setzen sich für die Anpassung des Kindergeldes
an die Lebenshaltungskosten im Wohnsitzland des Kindes ein. "Die
Familienbeihilfe und der Kinderabsetzbetrag haben den Zweck, Familien
die Lebenserhaltungskosten für ihre Kinder partiell auszugleichen. In
Zukunft sollen diese an die Lebenserhaltungskosten des Wohnstaates
des Kindes angepasst werden", so Bogner-Strauß. In Österreich wird
die Indexierung der Familienbeihilfe eine Reduktion bei
Transferleistungen von rund 100 Millionen Euro pro Jahr bringen.
"Durch die geplante Indexierung der Familienbeihilfe sorgen wir für
mehr Gerechtigkeit in der EU und dafür, dass jedes Kind gleich viel
wert ist."
Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer unterstrich: "Bayern und
Österreich haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen die gleichwertige
Förderung aller Kinder. Es darf nicht sein, dass mit einer
überproportionalen Förderung die Trennung von Familien unterstützt
wird."
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