• 18.06.2018, 14:01:28
  • /
  • OTS0145

Hauptverband gibt grünes Licht für Honorarabschluss in Wien

Vereinbarung zwischen Gebietskrankenkasse, Stadt Wien und Ärztekammer erhält Zustimmung

Utl.: Vereinbarung zwischen Gebietskrankenkasse, Stadt Wien und
Ärztekammer erhält Zustimmung =

Wien (OTS) - Die Einigung Anfang Mai dieses Jahres war in
mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich: Die Wiener Gebietskrankenkasse
(WGKK), die Ärztekammer für Wien sowie die Stadt Wien präsentierten
erstmals gemeinsam eine umfassende Vereinbarung, mit der die
Gesundheitsversorgung in der Bundeshauptstadt bis 2020 konsequent
weiterentwickelt wird. Heute, Montag, hat der Hauptverband der
österreichischen Sozialversicherungsträger grünes Licht für den
Vertrag gegeben.

„Ich begrüße den Beschluss im Verbandsvorstand und freue mich
darauf, neue Akzente in der Versorgung zu setzen“, sagt WGKK-Obfrau
Ingrid Reischl. Damit gemeint sind etwa bessere Konditionen für
Allgemeinmediziner und Kinderärzte, was in weiterer Folge zu mehr
besetzten Kassenstellen in diesen Fachgebieten führen soll.

Johannes Steinhart, Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte und
Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, ergänzt: „Das
Verhandlungsergebnis macht den niedergelassenen Bereich wieder
attraktiver. Es freut mich, dass uns der Hauptverband mit seiner
Zustimmung auf diesem konstruktiven Weg nun unterstützt, die
Versorgung in unserer Stadt auf dem für die Bürgerinnen und Bürger
gewohnt hohen Niveau aufrechtzuerhalten.“

Der Abschluss stellt sicher, dass die Gesundheitsversorgung Wiens
gesichert ist sowie der Mangel an Medizinern in den Bereichen
Allgemeinmedizin und Kinderheilkunde durch die von der Gemeinde Wien
zugesagten Fördermaßnahmen behoben werden kann. Weiters werden jene
Ordinationen unterstützt, die ihre wöchentliche Öffnungszeit auf
mindestens 25 Stunden ausweiten.

Für die Patientinnen und Patienten sieht der Abschluss zusätzliche
Leistungen vor: Ab Mitte 2019 kann der gynäkologische Ultraschall
über die E-Card abgerechnet werden, schon ab Mitte dieses Jahres
entfällt bei der Darmspiegelung jegliche Zuzahlung für die Sedierung.

„Der positiven Entscheid des Hauptverbands zum Honorarabschluss
für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte ist ein wichtiger und
richtiger Schritt. Mein Dank gilt diesbezüglich ganz besonders dem
Haupverbandsvorsitzenden Alexander Biach, mit dem wir seit jeher eine
gute Gesprächs- und Verhandlungsbasis haben“, so Steinhart.

Morgen, Dienstag, muss noch die Trägerkonferenz den Vertrag
absegnen. Reischl dazu: „Ich kann nur wiederholen, dass diese
Einigung eines zeigt: An einer Versorgung, die regional nach den
Bedürfnissen der Menschen geplant wird, führt kein Weg vorbei.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel