Obernosterer: Arbeitszeitflexibilisierung wichtige Maßnahme für Tourismus- und Freizeitwirtschaft

ÖVP-Tourismussprecher: Reform für Dienstleistungsbetriebe und zur Sicherung von Arbeitsplätzen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Diese Regierung ist angetreten, um unser Land wieder an die Spitze zu bringen, um den Wirtschaftsstandort weiter zu entwickeln und um Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Dazu gehören Reformen in allen Bereichen. Nur wer nichts tut, agiert unsozial“, sagt der Tourismussprecher der neuen Volkspartei Abg. Gabriel Obernosterer, heute, Freitag, anlässlich der gestrigen Einbringung eines ÖVP-FPÖ-Initiativantrages zur Arbeitszeitflexibilisierung. Die neue Regelung soll ab Jänner 2019 gelten und ist vor allem für den Tourismus- und Freizeitbereich eine wichtige Maßnahme. „Die derzeitige Arbeitszeitregelung entspricht einfach nicht den modernen Lebensrealitäten in dieser wichtigen Dienstleistungsbranche“, unterstreicht der Abgeordnete.

„Der Tourismus und die Freizeitwirtschaft sind zentrale Säulen der österreichischen Wirtschaft. Diese Arbeitsplätze wollen wir absichern und weiter ausbauen, und eine flexiblere Arbeitszeitregelung trägt wesentlich dazu bei. Die Maßnahme ist für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation. Durch die Vier-Tage-Woche passen wir Arbeitszeitregelungen an die heutigen Bedürfnisse der Arbeitnehmer und -geber an“, so der Mandatar weiter.

Viele große Betriebe hätten sich bis dato schon nach der Auftragslage richten müssen, für viele kleine Unternehmen sei die Arbeitszeitflexibilisierung eine Frage des Überlebens. „Andere Länder sind uns voraus. Was wir hier umsetzen, unterstützt all jene im Tourismus- und Freizeitbereich, die täglich im Wettbewerb stehen“, sagt Obernosterer.

Schon im Vorjahr haben die Sozialpartner das Thema behandelt, aber es konnte noch keine Lösung präsentiert werden. „Flexible Arbeitszeiten sind auch im Regierungsprogramm verankert. Und so wie es angekündigt wurde, wird es jetzt auch umgesetzt, damit unsere Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibt und die Menschen Arbeit und Einkommen haben“, betont der Abgeordnete.

Die Kritik sei völlig übertrieben. „Kampfmaßnahmen sind hier fehl am Platz. Diese könnten den Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort Österreich beschädigen. Der soziale Friede ist ein hohes Gut in Österreich. Die SP-Gewerkschaft sollte hier auch auf viele ihrer eigenen Mitarbeiter hören, die eine Flexibilisierung der Arbeitszeit schon lange befürworten“, schließt Obernosterer.
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