• 07.06.2018, 10:00:02
  • /
  • OTS0054

AUGE/UG: „Dank Staumaut-Debatte werden Versäumnisse des Landes Niederösterreichs in Sachen Öffi-Ausbau offensichtlich!“

250 Mio. Euro Investitionsrückstau in umweltfreundliche Mobilität auf Kosten der PendlerInnen!

Utl.: 250 Mio. Euro Investitionsrückstau in umweltfreundliche
Mobilität auf Kosten der PendlerInnen! =

Wien (OTS) - „Das Öffi-Angebot für PendlerInnen aus
Niederösterreich muss ausgebaut werden – unabhängig davon ob eine
Staumaut kommt oder nicht. Die Rechnung des NÖ Mobilitäts-Landesrats
Schleritzko, wonach eine Staumaut in Wien Niederösterreich 250 Mio.
Euro kosten würde, belegt eindrucksvoll, was zehntausende
PendlerInnen aus NÖ Tag für Tag erleben müssen: Die Versäumnisse des
Landes, für ausreichend umweltfreundliche Mobilität zu sorgen“,
kritisieren die LandessprecherInnen der AUGE/UG – Alternative, Grüne
und Unabhängige GewerkschafterInnen Wien und Niederösterreich,
Klaudia Paiha und Stefan Taibl.

Zwt.: Staumaut-Debatte macht Versäumnisse auf Kosten der PendlerInnen
und des Klimaschutzes offensichtlich

Laut Landesrat Schleritzko/ÖVP würde der Park & Ride Ausbau in
Folge einer Staumaut-Einführung 150 Mio. Euro kosten, der Ausbau
zusätzlicher Angebote im öffentlichen Verkehr rund 100 Mio. Euro.
Paiha und Taibl: „Das heißt nichts anderes, als dass bislang 250 Mio.
Euro jenen PendlerInnen vorenthalten wurden, die gerne auf
öffentliche Verkehrsmittel umsteigen würden, aber einfach nicht
können. Ohne entsprechendes Angebot sind viele PendlerInnen nach wie
vor auf das Auto angewiesen.“ 250 Mio. in Öffis und P & R-Anlagen
investiert, würden den Umstieg auf Öffis fördern, PendlerInnen
entlasten und die Verkehrssituation rund um Wien entspannen. „Klima-
und Umweltschutz und die Förderung umweltfreundlicher Mobilität
scheinten die NÖ Landesregierung allerdings nicht besonders zu
interessieren. Es besteht ein enormer Investitionsrückstau bei Öffis.
Ohne Staumaut-Diskussion wären die Versäumnisse des Landes NÖ nicht
so offensichtlich geworden.“

Zwt.: Hätte NÖ seine Hausaufgaben gemacht, wäre Diskussion um
Staumaut überflüssig!

Die LandessprecherInnen der AUGE/UG fordern das Land NÖ auf,
umgehend den Investitionsrückstau zu beheben und endlich für ein
ausreichendes Angebot an ökologischer Mobilität anzubieten: „Hätte
Niederösterreich seine Hausaufgaben gemacht, wäre die Forderung nach
einer Staumaut möglicherweise gar nie erhoben worden. Einerseits
nichts für eine Verkehrs- und Mobilitätswende zu tun und den
Öffi-Ausbau zu verzögern - gleichzeitig aber gegen Wien zu wettern,
wenn dort Maßnahmen gegen das überhöhte Verkehrsaufkommen und die
fast täglichen Staus angedacht werden, ist billig.“

Die AUGE/UG-SprecherInnen Paiha und Taibl abschließend: „Wir
lehnen es ab, dass die Landesregierung die niederösterreichischen
PendlerInnen instrumentalisiert, um von ihren eigenen Versäumnissen
abzulenken. Statt sich einen populistischen Kleinkrieg mit Wien zu
liefern, ist das Land NÖ aufgefordert, gemeinsame, ökologisch und
verkehrspolitisch verträgliche Lösungen im Sinne der PendlerInnen,
der BewohnerInnen und der Umwelt zu finden.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AGG

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel