Bundesministerin Bogner-Strauß: Gegen Diskriminierung auftreten

Frauenministerin zu Besuch bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft

Wien (OTS) - Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß überzeugte sich anlässlich eines Besuchs bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft (GAW) von der dort geleisteten Arbeit. "Gleichbehandlung muss in der heutigen Zeit selbstverständlich sein. Daher müssen wir entschieden gegen Diskriminierung in allen Lebensbereichen auftreten", erklärte die Bundesministerin. "Ein besonderes Anliegen von mir in diesem Zusammenhang ist: Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit", ergänzte Bogner-Strauß, die sich vor Ort mit der Leiterin dieser staatlichen Einrichtung, Sandra Konstatzky, und einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern austauschte. Die GAW stützt sich beim Durchsetzen des Rechts auf Gleichbehandlung und Gleichstellung sowie beim Schutz vor Diskriminierung auf das Gleichbehandlungsgesetz.

Die GAW berät vorwiegend Personen, die sich in einem Arbeitsverhältnis aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder der Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung benachteiligt fühlen. Weiters setzt sie sich mit Benachteiligungen in den Bereichen Sozialschutz, Güter, Dienstleistungen, Wohnen und Bildung aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit sowie mit dem Zugang zu und bei der Versorgung mit öffentlichen Gütern und Dienstleistungen aufgrund des Geschlechts auseinander. Ihre Leistungen umfassen etwa Beratung, Unterstützung und Vergleichsgespräche sowie Verhandlungen im Vorfeld von gerichtlichen Verfahren. Erhärtet sich die Vermutung einer Diskriminierung, kann von der GAW ein Verfahren bei der Gleichbehandlungskommission eingeleitet oder dabei unterstützt werden. Und schließlich kann sie auch diskriminierende Stellen- und Wohnungsinserate zur Anzeige bringen.

"Die Gleichbehandlungsanwaltschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung einer Gesellschaft, in der die Gleichstellung von Frauen und Männern, gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung selbstverständlich sind", betonte Bundesministerin Bogner-Strauß abschließend.

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