Taschner: Deutschförderklassen geben Kindern das geistige Brot der Sprache

Es gibt akuten Handlungsbedarf – Deutschförderklassen helfen Kindern, dem Regelunterricht zu folgen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Erfreut zeigt sich der ÖVP-Wissenschaftssprecher, Abg. Mag. Dr. Rudolf Taschner, dass die Deutschförderklassen heute im Nationalrat beschlossen wurden. „Diese Deutschförderklassen führen dazu, dass die meisten Schülerinnen und Schüler nach einem halben Jahr ausreichend Deutsch sprechen und damit dem Regelunterricht folgen können“, so Taschner. „Mit diesem Gesetz gehen wir ein Problem an, wo es akuten Handlungsbedarf gibt. Es gibt so viele Kinder, die die Schule verlassen und nicht Deutsch können. Wir müssen hier schnell handeln“, sagt der ÖVP-Wissenschaftssprecher.

Insgesamt wird es ab Herbst 2018 österreichweit etwa 1.200 Deutschförderklassen geben. Für Volksschüler wird es 15 Stunden Deutschunterricht geben, in der Sekundarstufe I umfasst der Deutschunterricht 20 Stunden. Nach einem Semester wird das Sprachniveau erneut getestet, um sehen zu können, ob die Kinder bereits in der Lage sind, dem Regelunterricht zu folgen. Sollte dies nicht der Fall sein, gibt es die Möglichkeit, den Deutschunterricht um ein zweites Semester zu verlängern.

Abseits des Deutschunterrichts werden die Schülerinnen und Schüler dem Unterricht in nicht sprachintensiven Fächern, wie etwa Musik, Sport oder Werken, in der Regelklasse folgen. „Damit wird sichergestellt, dass die Kinder, wenn sie aus den Deutschförderklassen kommen, bereits in der Regelklasse integriert sind“, so Taschner abschließend.
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