• 14.05.2018, 12:54:01
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  • OTS0114

Ärztekammer gratuliert Peter Hacker zur Ernennung als Wiener Gesundheitsstadtrat

KAV-Reform und Ausbau von Kassenplanstellen weiter gefordert – Szekeres: „Wollen konstruktive Zusammenarbeit fortführen“

Utl.: KAV-Reform und Ausbau von Kassenplanstellen weiter gefordert –
Szekeres: „Wollen konstruktive Zusammenarbeit fortführen“ =

Wien (OTS) - Die Wiener Ärztekammer gratuliert dem designierten
neuen Gesundheitsstadtrat Peter Hacker heute, Montag, zur Ernennung.
Die Ärztekammer verweist darauf, dass Hacker damit „eines der
wichtigsten Ressorts in der Stadt übernimmt“ und erhofft sich von der
Neubesetzung die Möglichkeit, den bereits eingeschlagenen Weg „weiter
gemeinsam fortzuführen“. ****

Nach dem jüngsten Erfolg in Sachen Tarifverhandlungen zwischen
Wiener Gebietskrankenkasse, Stadt Wien und Ärztekammer erhofft sich
Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres von Hacker, dass man auch in
Zukunft gemeinsam die „heißen Eisen“ anpacken werde. Szekeres: „Bei
der bevorstehenden Reform des Wiener Krankenanstaltenverbunds sowie
beim Ausbau der Kassenplanstellen muss die Ärzteschaft eingebunden
werden.“

Wolfgang Weismüller, Obmann der Kurie angestellte Ärzte und
Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, sieht die KAV-Reform als
wichtigen Meilenstein, der „hoffentlich zu einer Verschlankung der
aufgeblähten Verwaltungsstruktur führt“. „Wenn die Stadt Wien ihren
Bürgerinnen und Bürgern auch weiterhin eine zeitnahe topmedizinische
Versorgung und Rund-um-die-Uhr-(Akut)Betreuung anbieten möchte, wird
sie nicht umhinkommen, massiv in die Wiener Spitäler zu investieren“,
so Weismüller, der den Ausbau der Zentralen Notaufnahmen (ZNA) und
eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen zur Abfederung der
bevorstehenden Pensionierungswelle als Hauptziele vordefiniert.

Der Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der
Ärztekammer für Wien, Johannes Steinhart, sieht nach den
erfolgreichen Tarifverhandlungen den eingeschlagenen Weg positiv,
aber noch nicht vollendet: „Mehr Kassenplanstellen und mehr
Leistungen im niedergelassenen Bereich haben oberste Priorität.“ Laut
Steinhart könne man nur mit dem Ausbau des niedergelassenen Bereichs
das Gesundheitssystem in Wien weiterhin „auf hohem Niveau stabil
halten“.

„Wir erhoffen uns vom neuen Stadtrat, den derzeitigen positiven
Politikstil und die Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft fortzuführen
und damit das Gesundheitswesen für alle Wienerinnen und Wiener
abzusichern.“ Die Ärztekammer werde selbstverständlich ihren Beitrag
dazu leisten, so Szekeres. (ast)

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