Entwarnung bei Strompreiszonentrennung: lediglich € 0,6 bis € 1,8 mehr im Monat

• Szenarien zeigen nur moderate Mehrkosten für Haushalte • Jährlich ein Plus von € 7,2 bis € 21,5 auf der Stromrechnung • Deutliche Unterschiede zwischen Bundesländern

Wien (OTS) - Strom wurde in Österreich und Deutschland seit der Liberalisierung auf einem gemeinsamen Marktplatz gehandelt. Mit 01.10.2018 wird es nun aber zur Trennung des deutsch-österreichischen Marktes kommen. Dadurch könnten die Einkaufskosten für Strom steigen. Das hat in weiterer Folge Auswirkungen auf die Stromrechnung beim Endkunden. „Anhand unterschiedlicher Szenarien haben wir eine Abschätzung der möglichen Mehrkosten, die durch die Trennung der Strompreiszone entstehen können, getroffen. Die gute Nachricht: Für Haushalte können wir eine Entwarnung geben“, sagt Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. „Mit weniger als einem und unter zwei Euro bewegen sich die monatlichen Mehrkosten für einen durchschnittlichen Haushalt aus derzeitiger Sicht in einem moderaten Rahmen“, ergänzt Traupmann.

Die Österreichische Energieagentur hat drei unterschiedliche Szenarien miteinander verglichen und die Auswirkungen für die Haushaltsstromkosten dargestellt. Darüber hinaus wurde berücksichtigt, dass der durchschnittliche elektrische Energiebedarf je nach Bundesland variiert (Details hier).

€ 0,6 bis € 1,8 mehr im Monat

Für den durchschnittlichen österreichischen Haushalt liegen die monatlichen Mehrkosten je nach Szenario bei € 0,6 bis € 1,8. Im Jahr bedeutet das Mehrkosten von unter € 7,2 pro Haushalt (Szenario 1), € 14,3 (Szenario 2) und € 21,5 (Szenario 3).
„Der Endkundenpreis für Haushalte hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab, der Großhandelspreis ist einer davon. Zudem sind die Verbrauchsmengen von Haushalten relativ gering. Dementsprechend zeigt unser Vergleich auch, dass sich die monatliche Mehrbelastung für Haushalte durch die Strompreiszonentrennung in Grenzen halten wird“, so Traupmann. „Für Industrieunternehmen sind hingegen auch geringere Preisabweichungen zwischen Deutschland und Österreich aufgrund des höheren Stromverbrauchs durchaus relevant“, erklärt Traupmann.

Details zu den 3 Szenarien sowie Grafiken und Tabellen mit möglichen Mehrkosten und den Haushaltsverbrauch im Bundesländervergleich finden Sie auf unserer Website.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency
Mag. Klaus Kraigher, MAS
Leiter Kommunikation
01 58615 24 110
pr@energyagency.at
www.energyagency.at
Twitter: https://twitter.com/at_AEA

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AEA0001