• 19.04.2018, 13:21:26
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  • OTS0167

Nationalrat – Heinisch-Hosek bringt SPÖ-Antrag für Mindestpension von 1.200 Euro mit 40 Versicherungsjahren ein

SPÖ will Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten und Erhöhung ab 1. Jänner 2019

Utl.: SPÖ will Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten und Erhöhung ab
1. Jänner 2019 =

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin
bekräftigte heute im Nationalrat ihre Kritik, dass bei der von ÖVP
und FPÖ geplanten Erhöhung der Mindestpension auf 1.200 Euro bei 40
Arbeitsjahren Kindererziehungszeiten nicht angerechnet werden. Sie
brachte dazu auch einen Entschließungsantrag ein, der genau diese
Anrechnung sowie die Erhöhung schon ab 1.1.2019 – und nicht erst ab
2020 – fordert - „damit wenigstens einige Frauen in den Genuss
kommen. Alles andere ist eine Geringschätzung von Menschen, die ihr
Leben lang gearbeitet haben.“ ****

Heinisch-Hosek erinnerte daran, dass die ÖVP in der Regierung die
Anrechnung von Kindererziehungszeiten schon bei der erhöhten
Ausgleichszulage von 1.000 Euro bei 30 Arbeitsjahren verhindert habe.
Der jetzige Vorschlag der Regierung betrifft rund 10.000 Personen,
allerdings zwei Drittel Männer und ein Drittel Frauen. „Von unserem
Vorschlag, bei dem auch Zeiten der Kindererziehung, der Krankheit und
Arbeitslosigkeit berücksichtigt werden, würden Frauen zu zwei
Dritteln profitieren“, stellte Heinisch-Hosek klar. Kritik übte die
SPÖ-Abgeordnete auch daran, dass die Erhöhung im aktuellen
Bundeshaushalt gar nicht budgetiert sei und fordert, dass die
Maßnahme schon kommendes Jahr in Kraft tritt. (Schluss) sc/ah/mp

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