• 06.04.2018, 10:27:13
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  • OTS0068

Erfolgreiche Wochenendinitiative: Wiens Kinderärzte halfen mehr als 2000 kleinen Patienten

Zehn Kinderärzte leisteten an zehn Wochenenden vollen Einsatz – Erfolgsbilanz für kinderärztlichen Wochenenddienst während der Grippesaison

Utl.: Zehn Kinderärzte leisteten an zehn Wochenenden vollen Einsatz
– Erfolgsbilanz für kinderärztlichen Wochenenddienst während
der Grippesaison =

Wien (OTS) - Die beste Versorgung für Wiens Kinder, auch am
Wochenende - das haben zehn Kinderärzte während der derzeit
abflauenden Grippewelle ermöglicht, indem sie ihre Ordinationen an
Samstagen und Sonntagen jeweils von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet
hielten. Die Initiative war ein voller Erfolg: Zwischen 20. Jänner
und 25. März haben das neue Angebot 2058 kleine Patientinnen und
Patienten und ihre Familien in Anspruch genommen. ****

„Das ist eine großartige Bilanz und zeigt, wie wichtig der Einsatz
der Kolleginnen und Kollegen ist. Die offenen Kinderarztordinationen
ersparten Eltern und ihren Kindern die teils langen Wartezeiten in
den Spitalsambulanzen“, zeigt sich der Obmann der Kurie
niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien,
Johannes Steinhart, ob der positiven Resonanz und hohen
Patientenfrequenz „sehr erfreut“.

Das Feedback der Kinderärzte, die an den zehn Wochenenden vollen
Einsatz leisteten, ist durchwegs positiv. „Wiens Kinderärzte wären
sofort bereit, die Initiative weiterzuführen und das Wochenendangebot
auch über die zehn Wochen hinaus zu verlängern“, so Steinhart, für
den die hohe Patientenfrequenz die Notwendigkeit eines solchen
Angebots für die Kinder in der Bundeshauptstadt sichtbar gemacht hat.

Dafür brauche es aber auch eine dauerhafte Co-Finanzierung, denn
sonst könne das Modell, auf das sich Stadt Wien, Wiener
Gebietskrankenkasse und die Ärztekammer für Wien geeinigt haben,
nicht fortgeführt werden. „Hier ist die Stadt gefragt, die oft schon
angesprochene Auslagerung aus den Spitälern in den niedergelassenen
Bereich auch wirklich mitzutragen“, betont Steinhart, „denn sonst
können die ohnehin schon überlasteten Kinderärzte ein solches Angebot
nicht stemmen“.

Ein Wochenenddienst in der Kinderarztordination bedeutet einen
beträchtlichen Mehraufwand für den Ordinationsinhaber. Es wird nicht
nur ein Arzt oder eine Ärztin, sondern auch zusätzliches
Ordinationspersonal benötigt – von Kinderkrankenschwestern bis hin zu
Ordinationsassistentinnen. Steinhart fordert daher: „Der vernünftigen
Idee, die kinderärztliche Versorgung im niedergelassenen Bereich
auszubauen, müssen konkrete Taten folgen, um den Wochenendeinsatz in
Wien weiter zu ermöglichen.“ Wiens Kinderärzte stünden für eine
Verlängerung des Angebots jedenfalls „gerne zur Verfügung“. (lld)

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