Arbeitsmarkt: In Kärnten weiter steigende Beschäftigung und sinkende Arbeitslosigkeit

LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Steigende Beschäftigung durch Konjunkturhoch und effiziente Arbeitsmarktpolitik – Kritik an Streichung beschäftigungswirksamer Maßnahmen durch Bund

Klagenfurt (OTS/LPD) - Seit zwei Jahren sinkt die Arbeitslosigkeit in Kärnten kontinuierlich. Auch für den März 2018 legt das Arbeitsmarktservice Kärnten beeindruckende Zahlen vor. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr waren vergangenen Monat um 8,1 Prozent weniger Menschen in Kärnten arbeitslos (inklusive Schulungen 8,4 Prozent) und die Beschäftigungsquote stieg um 2,3 Prozent. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist in allen Kärntner Bezirken feststellbar, besonders in Spittal an der Drau (-13,7 Prozent), Hermagor (-12,5 Prozent) und Villach (-11 Prozent) sind stetig sinkenden Arbeitslosenzahlen bei steigender Zahl der offenen Stellen bemerkbar. Konstant erfreulich ist auch die weiterhin steigende Anzahl von Jugendlichen in Beschäftigung (17,7 Prozent weniger Arbeitssuchende als im Vergleichszeitraum des Vorjahres) und das Plus an offenen Lehrstellen (53 Prozent).

    Erfreut zeigt sich Landeshauptmann Peter Kaiser: „Das Konjunkturhoch, gepaart mit den offensichtlich richtigen wirtschaftlichen und arbeitsmarktwirksamen Weichenstellungen auch der Politik, beschert Kärnten weiterhin einen Aufschwung. Das ist nicht nur erfreulich, sondern gleichzeitig Motivation, unsere diesbezüglichen Anstrengungen und Überlegungen in der neuen Regierung weiter zu intensivieren und geeignete Investitionen in Arbeit und Bildung zu tätigen, um den derzeitigen Erfolgskurs fortzusetzen.“ Es sei jedenfalls nicht der richtige Weg, bei den Menschen zu sparen, so der Landeshauptmann, mit Verweis auf die von der Bundesregierung vorgenommenen Streichungen wie z.B. der Aktion 20.000, die auch in Kärnten für einen Rückgang der Arbeitslosigkeit bei älteren Langzeitarbeitssuchenden (-2,4 Prozent) geführt hat. „Zu glauben, die Chancen dieser berufserfahrenen Menschen durch die eine oder andere Qualifizierungsmaßnahme für den Arbeitsmarkt zu erhöhen, ist leider zu kurz gedacht. Die meisten finden keine Beschäftigung mit der Begründung ‚überqualifiziert‘“, weiß Kaiser aus Gesprächen mit Betroffenen. Umso unverständlicher sei das Aus für die Aktion, da auch in Kärnten ein Drittel der Arbeitssuchenden über 50 Jahre ist.

    Nach Branchen betrachtet, profitiert vor allem der Tourismus von der Schneewetterlage (42,4 Prozent mehr an offenen Stellen). Weiterhin weniger Arbeitslose sind in den Sparten Holz (-16 Prozent), Technik (-12,2 Prozent) und Handel (-12,1 Prozent) zu verzeichnen. „Die Zugpferde des Kärntner Wirtschaftsmotors – Technik, Industrie und Tourismus – sorgen für Beschäftigung in unserem Land, deshalb werden wir auch weiterhin darum bemüht sein, den Standort Kärnten attraktiv und zukunftsfit zu gestalten“, erläutert Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. „Das fängt bei der besten Ausbildung für Kärntens junge Menschen an und setzt sich fort mit optimalen Bedingungen für Betriebsansiedelungen.“

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