NEOS zu Antibiotikaresistenzen: Es braucht endlich eine klare Strategie

Gerald Loacker: „Ein Nationaler Aktionsplan ist zu wenig, wenn es nicht einmal einheitliche Regeln oder eine Meldepflicht von multiresistenten Keimen gibt.“

Wien (OTS) - Besorgt reagiert NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker auf die aktuelle Entwicklung im Bereich der Antibiotikaverschreibungen: „Resistenzen entstehen insbesondere dadurch, dass zu viele Antibiotika unnotwendigerweise verschrieben werden. Wenn Antibiotika aber nicht mehr dort wirken, wo sie dringend benötigt werden, entstehen gesundheitliche Risiken mit möglicherweise fatalen Folgen. Hier muss vor allem die Politik dringend entgegenwirken mit Aufklärung, gerade im niedergelassenen Bereich, aber auch konkreten Maßnahmen.“ 

Der NEOS-Gesundheitssprecher betont, dass es in diesem Zusammenhang völlig unverständlich ist, dass es in Österreich nach wie vor keine einheitliche Methode gibt, wie Krankenhäuser multiresistente Bakterien registrieren. Auch eine Meldepflicht fehlt bis heute: „Es gibt zwar einen Nationalen Aktionsplan Antibiotikaresistenzen, allerdings muss dieser auch mit Leben erfüllt werden. Es braucht daher ein gemeinsames System zur Registrierung und eine Meldepflicht für Spitalskeime. Also bringen NEOS einen Antrag auf Schaffung einer besseren Datenlage und insbesondere auf bundesweit standardisierte Erfassung dieser Daten im stationären Bereich ein“, kündigt Loacker abschließend an.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0001