- 27.02.2018, 12:35:23
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DON’T SMOKE: „Vienna City Marathon“ unterstützt Volksbegehren
Auch viele Fachgesellschaften mit dabei - „Kompromisse welcher Art auch immer zu diesem Thema können wir als Ärzte nicht mittragen.“
Utl.: Auch viele Fachgesellschaften mit dabei - „Kompromisse welcher
Art auch immer zu diesem Thema können wir als Ärzte nicht
mittragen.“ =
Wien (OTS) - Mehr als 30 namhafte Organisationen und
Fachgesellschaften – darunter unter anderem der „Vienna City
Marathon“, die Medizinuniversitäten Wien und Graz, das
Österreichische Rote Kreuz sowie die Österreichische Gesellschaft für
Hämatologie und Medizinische Onkologie - rufen mittlerweile zur
Unterstützung des „DON’T SMOKE“-Volksbegehrens auf. ****
Das Volksbegehren erhält damit enormen Rückenwind. Hellmut
Samonigg, Mitinitiator des Volksbegehrens und Rektor der MedUni Graz,
fordert etwa, „am bereits beschlossenen Gesetz zum Rauchstopp in der
Gastronomie festzuhalten. Wir müssen gemeinsam vorwärtsgehen, nicht
zurück.“ Auch für den Rektor der MedUni Wien, Markus Müller, ist
‚DON’T SMOKE‘ eine „wichtige und alternativlose Initiative.“
Die unterstützenden Institutionen rufen allesamt auf, das
Volksbegehren zu unterschreiben und sprechen dazu auch die
politischen Entscheidungsträger direkt an, wie beispielsweise der
Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, Gerald Schöpfer: „Ich
unterstütze das Volksbegehren ‚DON’T SMOKE‘, weil es unverständlich
ist, das geplante Rauchverbot in der Gastronomie wieder zu kippen.
Das ist ein schwerer gesundheitspolitischer Fehler. In der EU sterben
jedes Jahr in etwa eine Viertel Million Menschen an Lungenkrebs, und
Rauchen fördert die Entstehung von 16 Krebsarten. Was ist mit der
Gesundheit der Bevölkerung?“
Genauso deutlich formuliert es der Präsident des Verbands der
leitenden Krankenhausärzte Österreichs, Werner Langsteger: „Wir sind
es uns, unseren Patienten, vor allem jedoch unseren Kindern schuldig,
dass endlich auch in Österreich ein effizientes
Nichtraucherschutzgesetz kurzfristig und ohne Wenn und Aber
eingeführt wird. Kompromisse welcher Art auch immer zu diesem Thema
können wir als Ärzte nicht mittragen."
Der Präsident der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft,
Stefan Kiechl, bezeichnet das generelle Rauchverbot in der
Gastronomie als kein „Kann“, sondern ein „Muss“, um Nichtraucher zu
schützen.
Aber nicht nur medizinische Fachgesellschaften, sondern auch die
Zivilgesellschaft ruft zum Mitmachen auf. Unter dem Slogan „Don’t
Smoke. Run!“ bittet etwa der „Vienna City Marathon“ die Laufcommunity
um Unterstützung für das Volksbegehren.
Starker Schulterschluss
Die Weitläufigkeit und Notwendigkeit eines verbesserten
Nichtraucherschutzes in Österreich zeigt auch der Blick über die
Grenze: 17 EU-Staaten haben derzeit eine gesetzliche Regelung für
einen umfassenden Nichtrauchschutz. Daher ist es nicht weiter
verwunderlich, dass auch die direkten Nachbarn bereits unterstützen.
Der Initiator des Nichtraucherschutz-Volksbegehrens in Bayern,
Sebastian Frankenberger, findet klare Worte: „Seit 2010 haben wir in
Bayern ein Nichtrauchschutzgesetz ohne Ausnahmen in der Gastronomie.
Sogar Raucher sind mittlerweile größtenteils zufrieden. Es hat kein
vermehrtes Kneipensterben gegeben, dafür aber mehr Lebensqualität für
Nichtraucher, Sportler, Kinder und jeden Wirt und jede Bedienung.“
Nur ein einheitliches Gesetz ohne jegliche Ausnahmen könne
kontrolliert werden und behandle alle Wirte gleich fair.
Und hier die aktuelle Liste aller bereits jetzt unterstützenden
Organisationen, die auf www.dontsmoke.at auch mit Statements
aufgelistet sind:
- Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische
Onkologie
- Österreichische Gesellschaft für Pneumologie
- Österreichische Gesellschaft für Public Health
- Österreichische Gesellschaft für Pathologie
- Österreichische Kardiologische Gesellschaft
- Österreichische Schlaganfall-Gesellschaft
- Österreichische Diabetesgesellschaft
- Österreichische Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und
Gesichtschirurgie
- Österreichische Gesellschaft für Internistische Angiologie
- MedUni Wien
- ÖH der MedUni Wien
- MedUni Graz
- Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte
Versorgungsforschung der MedUni Graz
- Public Health School MedUni Graz
- Österreichische Cochrane Zweigstelle und EBM Department Donau Uni
Krems
- Austrian Medical Students' Association (AMSA)
- Initiative „Ärzte gegen Raucherschäden“
- Verband der leitenden Krankenhausärzte Österreichs
- Wiener Privatklinik
- Österreichisches Rotes Kreuz
- Berufsverband Österreichischer PsychologInnen
- Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien
- Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit
- Schlaganfallhilfe Österreich
- Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
- Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
- Sucht- und Drogenkoordination Wien
- Niederösterreichische Gebietskrankenkasse
- Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau /
Gesundheitseinrichtung Josefhof
- Nichtraucherschutz-Volksbegehren Bayern
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