Pensionistenverband kritisiert Kundenfeindlichkeit der Banken

Konsumentenschützer Glatz: Wie kommen Pensionisten zu ihrem Geld?

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an der Kundenfeindlichkeit der Banken kommt heute vom Pensionistenverband Österreichs (PVÖ). „Immer weniger Filialen durch eine Welle von Filialschließungen, eingeschränkte Öffnungszeiten, die Reduktion von Bankomaten – vor allem Pensionisten sind davon betroffen, weil sie defacto nicht mehr zu ihrem Geld kommen“, kritisiert PVÖ-Konsumentenschützer Dr. Harald Glatz.

Nächstes Geldinstitut 10 Kilometer entfernt

Glatz zeigt auf: In vielen Landgemeinden gibt es kein Geldinstitut mehr. Die nächste Geldbehebungsmöglichkeit ist oft 10  Kilometer und medhr entfernt, selbst Bankomaten sind rar geworden. Ohne Auto ist man chancenlos, zu Bargeld zu kommen. Auch im städtischen Bereich wird die Situation immer trister: Um bis zur nächsten Bankfiliale zu kommen, muss man häufig bis zu drei mal umsteigen, was beispielweise für gehbehinderte Menschen einen nur schwer zu schaffenden Aufwand darstellt. Oder man muss in ein teures Taxi steigen. Im Pensionistenverband häufen sich die Beschwerden über die nur mehr sehr schwere Erreichbarkeit von Bankgeschäftsstellen für ältere Menschen. Online-Banking ist nicht jedermanns Sache, das Bargeld-Problem löst auch das Online-Banking nicht, heißt es im Pensionistenverband.

Pensionistenverbands-Konsumentenschützer Glatz fordert die Banken auf, ihre Kundenpolitik und ihren Kundenservice zu überdenken. „Derzeit hat man den Eindruck, dass man als Bankkunde eigentlich nicht gewünscht ist. Die Banken sollten wieder mehr auf die Bedürfnisse ihrer Kunden achten und eingehen!“, richtet Glatz einen Appell an den Bankensektor.

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Pensionistenverband Österreichs
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Generalsekretär
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