Wiener Tierschutzverein: Diese Story ist keine „Ente“

Eine Warzenente dürfte ihrem Besitzer entkommen sein und machte im südlichen NÖ einen kleinen Ausflug. Das Tier konnte vom Wiener Tierschutzverein unverletzt geborgen werden.

Vösendorf (OTS) - Weder „fake news“ noch „Zeitungsente“, sondern ein tierischer Rettungseinsatz für den Wiener Tierschutzverein (WTV): Eine Warzenente dürfte am Donnerstagvormittag ihren Besitzern ausgebüxt sein und begab sich daraufhin auf einen kleinen Ausflug in eine Wohnsiedlung in Brunn am Gebirge (Niederösterreich). Sie wurde von Anrainern entdeckt und die hinzugerufene Polizei sowie die Amtstierärztin baten den WTV um Hilfe. Zwei WTV-Mitarbeiter rückten daraufhin aus, um das Tier zu bergen.

Die Rettung gestaltete sich allerdings gar nicht so leicht, denn die Ente hatte sichtlich keine Lust, sich einfach so einfangen zu lassen und verzog sich kurzerhand auf ein Garagendach. Mit viel Mühe und Beharrlichkeit gelang es den Tierrettern schließlich, die Ente nach über 30 Minuten einzufangen und in einer Transportbox unterzubringen.

Im WTV in Vösendorf wurde die Warzenente schließlich eingehend tierärztlich untersucht. Zum Glück ist das Tier unverletzt, generell in einem sehr guten gesundheitlichen Zustand und darf sich nun im WTV-Kleintierhaus ein wenig von seinem Trip erholen.

Da es sich bei Warzenenten um Haustiere handelt, bittet der WTV die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Besitzer. Hinweise können telefonisch unter: 01/ 699 24 50 abgegeben werden. Sollte sich bis zum Ablauf der gesetzlichen Fristen kein Besitzer melden oder eruieren lassen, so kann die Ente an liebevolle Rassekenner vergeben werden. Der WTV bittet allerdings wie immer um Verständnis, dass generell keine genauen Angaben zum Vergabezeitpunkt des Tieres gemacht werden können und auch eine Reservierung nicht möglich ist.

Bei der Warzenente handelt es sich um die domestizierte Variante der Moschusente. Auffallend ist, neben ihrem einzigartigen Erscheinungsbild, vor allem ihre Größe (besonders bei männlichen Exemplaren) und das unterschiedliche Gewicht von Männchen und Weibchen. So erreichen Erpel ein Gewicht von rund fünf Kilogramm, Enten wiegen hingegen rund drei Kilogramm.

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Mag. (FH) Oliver Bayer
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