Wintereinbruch: Rekordspitzen in der Wärmeversorgung erwartet

Wien Energie fährt Kraftwerke hoch – Wärme- und Energieversorgung ist auch bei tiefsten Temperaturen gesichert

Die Wärmeversorgung in Wien ist auch bei tiefsten Temperaturen gesichert“,
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Unsere thermischen Kraftwerke laufen auf Hochtouren und sind noch für viel höhere Minusgrade gerüstet. Damit das so bleibt, investieren wir in den nächsten Jahren 870 Millionen Euro in Versorgungssicherheit und Erneuerbare Energien. An Tagen wie diesen sieht man deutlich, wie wichtig die Gaskraftwerke für die Strom- und Wärmeversorgung in Wien sind.
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Wien (OTS) - In den nächsten Tagen werden für Wien stark sinkende Außentemperaturen prognostiziert. Damit steigt der Wärmebedarf erheblich. Während an einem durchschnittlichen Wintertag die Wärmeleistungsspitze in Wien bei 1.600 Megawatt (MW) liegt, erwartet Wien Energie Anfang nächster Woche Rekordspitzen von rund 2.200 MW.  

„Die Wärmeversorgung in Wien ist auch bei tiefsten Temperaturen gesichert“, betont Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl. „Unsere thermischen Kraftwerke laufen auf Hochtouren und sind noch für viel höhere Minusgrade gerüstet. Damit das so bleibt, investieren wir in den nächsten Jahren 870 Millionen Euro in Versorgungssicherheit und Erneuerbare Energien. An Tagen wie diesen sieht man deutlich, wie wichtig die Gaskraftwerke für die Strom- und Wärmeversorgung in Wien sind.“ 

Wettervorhersagen als wichtigstes Instrument

Die Kältewelle kann Wien Energie nicht überraschen. Einer der wichtigsten Partner der Energieleitstelle von Wien Energie ist die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Die Wettervorhersagen geben Anhaltspunkte für den Fernwärmebedarf und beeinflussen den weiteren Tagesverlauf. Entsprechend werden Erzeugungsanlagen aktiviert, hoch- oder zurückgefahren.  

Als Faustregel gilt: Jedes Grad Unterschied bei der Außentemperatur wirkt sich bei der Wärmeleistung mit 40 bis 60 Megawatt aus. Die höchste je erreichte Wärmebedarfsspitze waren 2.400 MW am 3. Februar 2012 bei minus 15 Grad. Mit erwarteten 2.200 MW Anfang nächster Woche kratzt man damit deutlich an den Rekordwerten. 

Zwischenbilanz: Heizsaison bisher von mildem Winter geprägt

Der bisherige Winter verlief außergewöhnlich mild. Das zeigt sich auch in der Wärmerzeugung. Eine Zwischenbilanz der Heizsaison von Oktober bis Anfang Februar zeigt: Der bisherige Wärmeverbrauch in Wien liegt etwa 8 Prozent unter denen eines durchschnittlichen Winters (30-jähriger Vergleich) bzw. zwischen 10 und 15 Prozent unter den Werten des Vorjahres. Ein Drittel der Heizsaison steht allerdings noch bevor, mit einem besonders kalten Februar können sich diese Werte noch verändern. 

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Über Wien Energie

Wien Energie ist der größte regionale Energieanbieter Österreichs. Das Unternehmen versorgt mehr als zwei Millionen Menschen, rund 230.000 Gewerbeanlagen, industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie rund 4.500 landwirtschaftliche Betriebe in Wien, Niederösterreich und Burgenland mit Strom, Erdgas und Wärme. Die Strom- und Wärmeproduktion stammt aus Abfallverwertung, Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen und aus erneuerbarer Energie wie Wind-, Wasser- und Sonnenkraft sowie Biomasse. Wien Energie setzt stark auf dezentrale Erzeugung und Energiedienstleistungen. Informationen zum Unternehmen finden Sie online unter www.wienenergie.at

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Unternehmenssprecher Wien Energie
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