VKI testete private Unfallversicherungen

Gewaltige Unterschiede in Preis und Leistung

Wien (OTS) - Eine private Unfallversicherung ist für viele sinnvoll und hilft, die finanziellen Folgen eines Unfalls abzufedern. Der VKI hat für 7 Lebensbereiche – vom Kind bis zum Pensionisten – die Angebote von 13 Anbietern getestet. Das Resultat zeigt klar, dass die Wahl des richtigen Produktes nicht nur Prämie spart, sondern im Leistungsfall viele Tausend Euro mehr bedeuten kann. Ab 22. Februar ist im Monatsmagazin KONSUMENT und auf konsument.at das Ergebnis nachzulesen. 

Die Leistungen der getesteten privaten Unfallversicherungen sind Zahlungen bei bleibender Invalidität sowie die Übernahme von Behandlungs-, Bergungs- und Rückholkosten. Die Versicherungssumme sollte auf jeden Fall das Sechsfache des Bruttojahreseinkommens betragen, damit bei einem Verdienstausfall durch eine dauerhaft bleibende Invalidität die Kosten für einen möglichen Wohnungsumbau, eine zusätzliche Therapie oder eine Hilfe im Alltag gedeckt sind.

Was die Prämien betrifft: Eine gute private Unfallversicherung für einen Erwachsenen macht im Jahr rund 200 Euro aus, für eine Familie etwa 300 Euro. Vergleichbare Produkte können aber auch doppelt so teuer sein. Und auch was die Leistungen anbelangt gibt es gewaltige Unterschiede. Damit sich möglichst viele ein Bild von der Prämienbandbreite in ihrem Anforderungsbereich machen können, hat der VKI Modelle für 7 Lebensbereiche (Kind, Studentin, Single mit Kind, Familie, Arbeiter, Büroangestellte und Pensionist) geprüft. Die Prämien unterscheiden sich gewaltig – bei oft minimalen Leistungsunterschieden.

Aber auch wenn die Versicherungsleistung auf den ersten Blick ähnlich erscheint, lohnt sich ein genauer Blick auf die Details. Beim Testverlierer würde etwa der tragische Verlust eines Beines mit 90.000 Euro abgegolten, beim Testsieger hingegen mit 246.000 Euro. Das bedeutet einen beachtlichen Unterschied von 156.000 Euro.

Die stark differierenden Leistungen, die von den Versicherern angeboten werden, lassen auch die Testergebnisse weit auseinanderklaffen. So gibt es unter den 13 Probanden je 3 „sehr gut“ und „gut“, aber auch ein „weniger zufriedenstellend“.

Service: Die Testergebnisse mit Tabellen sind ab 22.2.2018 im KONSUMENT und auf konsument.at zu finden.

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