• 14.02.2018, 07:00:16
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ÖVP-Sicherheits- und Polizeisprecher fordern strengere Strafen bei Attacken gegen Polizei

Pyrotechnikverbot in Stadien soll Situation entschärfen

Utl.: Pyrotechnikverbot in Stadien soll Situation entschärfen =

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Größtmögliche Sicherheit für die Bevölkerung,
aber auch für die Polizei selbst ist für ÖVP-Sicherheitssprecher Abg.
Werner Amon und ÖVP-Polizeisprecher Abg. Karl Mahrer unabdingbar.
Amon betont darum, dass er die Schaffung der Task-Force zur
Bekämpfung und Verhinderung von Gewalt- und Sexualdelikten besonders
begrüße. „Wichtig erscheint uns in diesem Zusammenhang die Bekämpfung
der Attacken gegen Polizistinnen und Polizisten. Diese brauchen mehr
Sicherheit bei der Arbeit. Darum sind strengere Strafen bei Attacken
gegen Polizistinnen und Polizisten notwendig“, ergänzt Mahrer.

„Auch Justizwache und Lehrer sind hier zu nennen. Für diese
Personengruppen sollte es ebenso möglich sein, strengere Strafen bei
Übergriffen gegen sie anzuwenden“, so Amon. Er wie auch Mahrer
fordern zudem umfassende Maßnahmen gegen Gewalt einzelner Fangruppen
in Stadien.

Die Ereignisse der vergangenen Tage hätten gezeigt, dass es bei
Übergriffen von Fußball-Hooligans dringenden Handlungsbedarf mit
klaren Konsequenzen gebe. „Wir fordern u. a. ein Pyrotechnikverbot in
Stadien. Dazu sollte die Ausnahmebestimmung im Pyrotechnikgesetz
wegfallen“, erklärt Mahrer. „Wer schon in einem Stadion in Österreich
war, der weiß, wie der Einsatz von Pyrotechnik die Stimmung
zusätzlich sprichwörtlich aufheizt und außerdem eine konkrete
Gefährdung für die Besucher darstellt. Hier darf man zum Schutz aller
nicht länger zusehen“, so Amon und Mahrer unisono.

Mit Interesse erwarten die beiden die Ergebnisse in Sachen berittene
Polizei. „Die berittene Polizei kann ein gutes Mittel zum
Streifendienst in ausgewählten Gebieten der Stadt Wien sein“, so
Mahrer. Wichtig sei es, dass die Ergebnisse nach Vorliegen des
Konzeptes und einem allfälligen Probebetrieb evaluiert würden. Amon:
„Es geht darum, sicher zu stellen, dass eine transparente Kosten-
Nutzenrechnung erstellt wird.“

„International gibt es zahlreiche Vergleichsmöglichkeiten – wie etwa
in Bayern – daran sollten die Ergebnisse gemessen werden“, so Mahrer.
Der Polizeisprecher betont abschließend, es sei besonders
hervorzuheben, dass die berittene Polizei nur bei friedlichen
Anlässen zum Einsatz komme.
(Schluss)

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