- 13.02.2018, 13:44:58
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Holzleitner: Einheitlichen Jugendschutz zügig umsetzen
SPÖ-Jugendsprecherin nach Gespräch mit Ministerin Bogner-Strauß: Vorschlag der Bundesjugendvertretung als Grundlage
Utl.: SPÖ-Jugendsprecherin nach Gespräch mit Ministerin
Bogner-Strauß: Vorschlag der Bundesjugendvertretung als
Grundlage =
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Jugendsprecherin Eva-Maria Holzleitner appelliert
an Juliane Bogner-Strauß, Ministerin für Jugendangelegenheiten, das
Vorhaben eines einheitlichen Jugendschutzes für ganz Österreich zügig
voranzubringen. Bei einem Gesprächstermin heute, Dienstag, hat
Bogner-Strauß angekündigt, dass es bis Ende April zu einer Einigung
mit den Landesjugendreferenten kommen soll. Außerdem hat die
Ministerin zugesichert, dass sich die Lösung inhaltlich an den
Vorschlägen der Bundesjugendvertretung orientieren soll. „Die SPÖ
fordert seit langem einen österreichweit einheitlichen Jugendschutz;
bisher sind alle zuständigen ÖVP-MinisterInnen daran gescheitert. Ich
hoffe, dass Bogner-Strauß ihr Vorhaben nun rasch umsetzt und wir bis
zum Sommer einheitliche Jugendschutz-Regeln in ganz Österreich
haben.“ ****
Derzeit fällt der Jugendschutz in die Kompetenz der Bundesländer –
das Resultat daraus ist ein einziges Wirr-Warr an Bestimmungen. "Da
blickt ja niemand durch. Wenn zum Beispiel ein Jugendlicher aus St.
Valentin in Niederösterreich im benachbarten Oberösterreich fortgehen
möchte, ist er mit einem anderen Jugendschutzgesetz als in seinem
Heimatbundesland konfrontiert", kritisiert Holzleitner, Kinder- und
Jugendsprecherin der SPÖ.
Zwar wurde beim Rauchen eine bundesweite Regelung gefunden, aber eine
Harmonisierung des gesamten Jugendschutzes ist längst überfällig.
Auch sollte verstärkt auf Prävention, anstatt Law-and-Order-Politik
gesetzt und das „Mystery Shopping“ - am Beispiel Oberösterreichs -
ausgebaut werden. (Schluss) mb/ah/mp
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