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Sack und Pack für den Urlaub richtig verstauen

Der ARBÖ fasst die wichtigsten Hinweise für einen sicheren Ski- und Snowboardtransport zusammen.

ARBÖ Auto-Dachbox, 2015-11-09, Foto: Chris Hofer
Wien (OTS) - 

Temperaturen weit jenseits der 0 Grad Celsius-Marke und die Änkündigung von massenhaftem Neuschnee sind die besten Voraussetzungen für fantastisches Wintervergnügen in den Semesterferien. Auf den Transport der Ausrüstung für das langersehnte Skivergnügen, sollte das Auto vor der Fahrt aber richtig vorbereitet werden.

Winterurlauber sollten darauf verzichten Ski oder Snowboards im Fahrzeug zu transportieren, auch wenn das Platzangebot in SUVs, Vans, und Kombis oft ausreichend ist. Aus Sicherheitsgründen gehören die Sportgeräte in ein entsprechendes Trägersystem aufs Dach. Im Innenraum sollten die Sportgeräte nur dann befördert werden, wenn auch eine entsprechende Durchreiche vorhanden ist. Aber Vorsicht: „Die messerscharfen Kanten der Bretter können bei einem Unfall zu lebensgefährlichen Geschoßen werden“, so ARBÖ Sprecher Sebastian Obrecht. „Dabei besteht bei einer Notbremsung zusätzlich große Verletzungsgefahr für sämtliche Insassen“ so der ARBÖ weiter. Auch gesetzlich kann es zu Problemen führen. Bei unsachgemäßem Transport winkt nicht nur eine Vormerkung im Punktesystem, das Gesetz sieht auch eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Euro vor.

Richtig montiert und eingeräumt sind Skiträger oder Dachboxen nicht nur sicher, sondern auch äußerst praktisch. Dadurch, dass die Ausrüstung keinen Stauraum im Wagen wegnimmt bietet sich hier mehr Platz für Gepäck und Mitreisende. Bei neuen Fahrzeugmodellen ist meist eine Vorkehrung für die Montage des Grundträgers vorgesehen. Lediglich bei Fahrzeugen die keine Montagemöglichkeit in Form von Halterungen oder einer Dachreling haben, wird der Grundträger entweder an der Regenrinne oder mit Klemmen im Türrahmen montiert. Dabei gilt: Finger weg von selbstentworfenen Befestigungen.     

Für welche Variante sich Wintersportbegeisterte auch entscheiden – der ARBÖ empfiehlt grundsätzlich, dreimal zu überprüfen, dass alles fest sitzt: vor dem Beladen, nach dem Beladen, und dann nochmals nach ca. 20 Kilometern Fahrt. Gegebenenfalls müssen die Halterungen des Trägers, der Box oder auch Spanngurte nachgezogen werden.

Zu beachten gilt weiters, dass durch beide Trägersysteme der Treibstoffverbrauch steigt. Grund dafür ist der höhere Luftwiderstand, aber auch das höhere Gewicht. Daher sollte vor Fahrtantritt der Luftdruck in den Reifen angepasst werden, wie ARBÖ-Cheftechniker Erich Groiss ausführt: „Schwere Beladung, aber auch die teils sehr tiefen Temperaturen können den Luftdruck verändern. Dieser sollte daher unbedingt angepasst werden.“ Auch, um beste Bremseigenschaften zu haben, denn durch die zusätzliche Beladung verändert sich das Fahr- und Bremsverhalten.

Rückfragen & Kontakt

ARBÖ Presseabteilung
Sebastian Obrecht
Tel.: +43 1 891 21 Dw. 257
Mobil: +43 664 60 123 244
Email: [email protected]

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