ÖWR begrüßt deutlich erhöhte und berechenbarere Ressourcen für die Universitäten und neue Möglichkeiten der reflektierten Studienwahl

Wien (OTS) - „Die Regelungen der Universitätsfinanzierung Neu sind sehr zu begrüßen“ zeigt sich Antonio Loprieno, Vorsitzender des Wissenschaftsrates, erfreut. Sie verwirklichen einige langjährige Forderungen des Wissenschaftsrates: „Hochschulplanung, Kapazitätsorientierung, Verbesserung der Betreuungsrelationen, Eignungsfeststellungen und deutlich höhere Budgets für die Universitäten sind Forderungen, auf deren Erfüllung der Wissenschaftsrat immer wieder gedrungen hat.“ Eine deutliche Qualitätsverbesserung der angebotenen Studien und eine bessere Planbarkeit der Vorhaben der Universitäten sind durch diese Maßnahmen sicher zu erwarten. All dies ist notwendig, damit Österreich im internationalen Wettbewerb als Bildungsstandort nicht nur bestehen, sondern auch reüssieren kann.

Auch auf die Umsetzung des neuen Systems muss geachtet werden. So sind etwa die Qualität der Zugangsprüfungen, die Verbesserung der Studienbedingungen und die Auswirkung des neuen Finanzierungssystems auf die Universitätsautonomie laufend zu beobachten. Dabei wird darauf zu achten sein, dass die Berichtssysteme im Rahmen der Leistungsvereinbarungen, der Entwicklungspläne und der wettbewerbsorientierten Mittel nicht erneut anwachsen. Die Beurteilung dieser Maßnahmen für die Qualität in Forschung und Lehre erfordert längere Perioden. Ebenso wird es notwendig sein, die Wirkung der derzeit genannten Anreizsysteme (mehr Budget nach ECTS/Studierenden) sorgfältig zu analysieren. Der ÖWR empfiehlt deshalb ein begleitendes Monitoring der Universitätsfinanzierung NEU.

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