- 22.01.2018, 09:16:08
- /
- OTS0022
Greenpeace zu AKW Paks II: Nach Druck von Umweltschützern endlich Einsicht bei Bundesregierung
Ankündigung rechtlicher Schritte begrüßenswert – Kurz muss Orbàn Ablehnung verdeutlichen
Utl.: Ankündigung rechtlicher Schritte begrüßenswert – Kurz muss
Orbàn Ablehnung verdeutlichen =
Wien (OTS) - Greenpeace begrüßt, dass die österreichische
Bundesregierung nach massivem Druck durch Umweltschutzorganisationen
laut Medienberichten nun doch angekündigt hat, gegen die Entscheidung
der EU-Kommission zum Bau des Atomkraftwerks Paks II zu klagen.
Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens vor dem Europäischen
Gerichtshof müsse die österreichische Bundesregierung der Regierung
von Viktor Orbàn bei allen sich bietenden Gelegenheiten klar machen,
dass der Bau des AKWs nicht im Interesse Österreichs sei, so
Greenpeace.
„Nach großem Drängen von unserer Seite hat die Bundesregierung
endlich rechtliche Schritte gegen den Bau des AKW eingeleitet. Diese
sind unbedingt nötig, denn Atomkraftwerke in Nachbarländern sind das
wohl größte Sicherheitsproblem für Österreich“, sagt
Greenpeace-Sprecher Herwig Schuster und ergänzt: „Wenn Bundeskanzler
Sebastian Kurz das nächste Mal mit Viktor Orbàn über europäische
Sicherheitsfragen spricht, muss er auch über Paks II sprechen und
seine Ablehnung verdeutlichen. Der österreichische Anti-Atom-Kurs
darf keinesfalls zweifelhaften Allianzen mit Orbàn und Co. zum Opfer
fallen.“
Die zwei neuen Paks-Reaktoren sollen vom russischen Konzern Rosatom
gebaut und durch einen Kredit in der Höhe von zehn Milliarden Euro
durch Russland an Ungarn finanziert werden. Die Bundesregierung hat
nun bis 25. Februar Zeit eine Klage auszuarbeiten und beim
Europäischen Gerichtshof einzureichen. Schuster: „Österreich muss
alles daran setzen, Paks II zu verhindern!“
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP






