Korosec / Mahrer: Salzburg Tag im Zeichen der Sicherheit

GEMEINSAM.SICHER – In den besten Jahren – im Land Salzburg

Wien (OTS) - Anlässlich des Salzburgs Tags von Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes und Karl Mahrer, Abgeordneten zum Nationalrat, fanden Termine mit Sepp Saller, Landesobmann des Salzburger Seniorenbundes und Bundesratspräsident a.D., und Harald Preuner, Bürgermeister der Stadt Salzburg statt. Außerdem wurde die Aktion GEMEINSAM.SICHER – In den besten Jahren heute mittels eines Kick Offs den Salzburgerinnen und Salzburgern vorgestellt. Eine Initiative für konkrete regionale und lokale Lösungen in enger Abstimmung mit dem Salzburger Landespolizeidirektor Franz Ruf im Dienste der öffentlichen Sicherheit.

„Nicht nur bedingt durch den inhaltlichen Schwerpunkt meiner Ressorts habe ich mich in den letzten Jahren intensiv mit dem Aspekt „Sicherheit“ auseinandergesetzt. Die Stadt Salzburg ist eine sichere Stadt, das habe ich immer gesagt, dennoch stehen wir vor großen Herausforderungen, damit dies auch so bleibt. Insbesondere die Angehörigen der älteren Generation haben besondere Sicherheitsbedürfnisse, die es zu beachten gilt und deren Gewährleistung besonderer Anstrengungen bedarf“, hält Bürgermeister Harald Preuner einleitend fest. Daher begrüße er ganz im Sinne seines Mottos „Besser gemeinsam Probleme lösen“, das Angebot des Innenministeriums, die Sicherheit in Salzburg gemeinsam zu gestalten, wie auch im Regierungsprogramm die Weiterentwicklung der Initiative „GEMEINSAM.SICHER“ vereinbart wurde, die dazu maßgeblich beitragen werde.

GEMEINSAM.SICHER

Abgeordneter zum Nationalrat Karl Mahrer: „Sicherheit wird ganz wesentlich im urbanen Raum gestaltet. Die hier gesetzten Maßnahmen sind für den Bestand objektiver Sicherheitsverhältnisse als auch für die Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls - vor allem der Senioren - zentral. Trotz positiver Tendenzen in der Kriminalitätsentwicklung und gesteigerter Aufklärungsraten – wie der kürzlich veröffentlichte Sicherheitsbericht 2016 belegt, darf man auf die persönlichen Wahrnehmungen der Menschen nicht vergessen. Gerade deshalb muss entschieden und zeitgerecht auf neue Formen der Kriminalität reagiert werden.“ Zunehmende organisierte Kriminalität, Cyberkriminalität aber auch die durch die massive Zuwanderung entstandenen Probleme seien große Herausforderungen, die man nur mit  ausreichenden Mitteln bewältigen könne. Bezüglich der wachsenden Sorgen der Bevölkerung verweist der Abgeordnete auf eine ihm besonders am Herzen liegende Initiative. Mit GEMEINSAM.SICHER würde der professionelle Sicherheitsdialog zwischen den Bürgern, Gemeinden und der Polizei koordiniert und gefördert. Das Ziel sei eine Gesellschaft des Hinsehens und aktiven, verantwortungsvollen Handelns. Alles, was für die Kriminalprävention getan werden könne, leiste einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung des Grundbedürfnisses Sicherheit. „Mir ist es ein besonderes Anliegen, die Probleme der Menschen ernst zu nehmen. Meiner Erfahrung nach kann man oft mit unbürokratischen, kleinen Lösungen auf regionaler Ebene das Vertrauen der Menschen in das Funktionieren der staatlichen Systeme fördern und damit das Sicherheitsgefühl nachhaltig verbessern. Schon die Entschärfung sogenannter Angst- bzw. Unsicherheitsräume z.B. durch Verbesserung einer Beleuchtungssituation in einer Straße könnte eine solche Lösung sein. Das Thema Sicherheit geht uns alle an. Sicherheit sollten wir gemeinsam gestalten. Daher freut es mich ganz besonders, dass ich heute hier mit wichtigen Partnern der Initiative GEMEINSAM.SICHER auftreten kann“, so Karl Mahrer.

Kick-Off für „GEMEINSAM.SICHER – In den besten Jahren“ in Salzburg

Zur Bedeutung des Themas Sicherheit für Senioren verweist Präsidentin Ingrid Korosec auf folgenden Aspekt: Im Jahr 2017 waren 24 Prozent der Bevölkerung (2,13 Millionen) über 60 Jahre. Die Bevölkerung altert jeden Tag um 4 Stunden.

„Im Seniorenbund vertreten wir über 300.000 Seniorinnen und Senioren. Pflege, Gesundheit und Pension sind wichtige Themen. Aber wir mischen uns überall ein. Vor allem auch im Bereich der Sicherheit! Daher sehe ich die Kooperation mit der Stadt Salzburg und der Polizei Salzburg bezüglich der Initiative „GEMEINSAM.SICHER - In den besten Jahren“ mit großer Freude.

Präsidentin Ingrid Korosec macht das Wesen der Zusammenarbeit an folgenden Bereichen fest: „Der Sicherheit der älteren Personen kommt eine zunehmend große Bedeutung zu. Das Ziel ist einerseits die Steigerung des objektiv überprüfbaren Schutzes, andererseits auch die Vermittlung eines stärkeren subjektiven Sicherheitsgefühls. Schon jetzt zeichnen sich Österreichs Seniorinnen und Senioren dadurch aus, dass sie sich in allen Bereichen des Lebens thematisch einbringen und konstruktiv zu Wort melden. Damit tragen sie zu wichtigen Änderungen bei. Dies gilt nunmehr auch für die Initiative „GEMEINSAM.SICHER – In den besten Jahren“, bei der die Mitarbeit der älteren Generation im Zentrum steht. Der Österreichische Seniorenbund steht hier mit 2087 Ortsgruppen und 186 Bezirksgruppen nicht nur zur Verfügung. Wir gehen es an!“

Die konkrete Umsetzung dieser Sicherheitskooperation erfolge bei Vernetzungstreffen, Informationsveranstaltungen und bei Sicherheitsforen. Dabei werden alle Key Player an einen Tisch geholt und gemeinsam werden konkrete Lösungen regional und lokal in enger Abstimmung mit dem Salzburger Landespolizeidirektor Franz Ruf im Dienste der Sicherheit erarbeitet.

Abgeordneter Karl Mahrer hebt hervor, dass im Regierungsprogramm die Weiterentwicklung der Initiative GEMEINSAM.SICHER festgehalten wird und hält fest, dass nicht nur die objektive Sicherheit ein entscheidendes Thema ist, sondern auch die subjektive Sicherheit: „Wir als Österreichischer Seniorenbund arbeiten dementsprechend in allen 9 Bundesländern mit unseren Landesgruppen eng mit der Polizei zusammen, um dieses wichtige Projekt nach vorne zu bringen. Das trifft auch auf Salzburg mit unserem Landesobmann Bundesratspräsident a.D. Sepp Saller zu.“ Zufrieden zeigt sich Karl Mahrer auch darüber, dass Bürgermeister Harry Preuner dieses Projekt unterstützt und damit Salzburg noch lebenswerter für die Seniorinnen und Senioren gestalte.

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