- 19.01.2018, 10:00:16
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Österreicher übernimmt Vorsitz von Greenpeace Europa
Alexander Egit koordiniert ab sofort Zusammenarbeit zwischen 26 europäischen Ländern
Utl.: Alexander Egit koordiniert ab sofort Zusammenarbeit zwischen
26 europäischen Ländern =
Wien/Brüssel (OTS) - Mit Alexander Egit übernimmt ab heute ein
Österreicher die Rolle des Vorstandsvorsitzenden von Greenpeace
Europa. Damit steht Egit nicht nur dem Brüsseler EU-Büro der
Umweltschutzorganisation vor. Er koordiniert auch die Zusammenarbeit
von Greenpeace innerhalb Europas. Die NGO ist mit 13 Büros in
insgesamt 26 europäischen Ländern aktiv. In seine neue Position wurde
der 55-jährige Wiener heute vom europäischen Greenpeace-Vorstand
gewählt, die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Egit: „Ich freue mich auf
diese wichtige Aufgabe. Greenpeace ist die einzige große
Umweltorganisation, die keine Gelder von Konzernen, Regierungen oder
der Europäischen Union annimmt. Dadurch können wir uns in ganz Europa
unabhängig und unbestechlich für Umweltanliegen, aber auch für
Demokratie und Bürgerrechte einsetzen. Ich werde außerdem auch auf
europäischer Ebene verstärkt dafür sorgen, dass dem weitverbreiteten
Greenwashing – also dem zunehmenden Etikettenschwindel mit dem
Begriff Nachhaltigkeit - das Handwerk gelegt wird.“
Neben der neuen europäischen Funktion wird Alexander Egit weiterhin
als Geschäftsführer von Greenpeace in Zentral- und Osteuropa tätig
sein. Diese Position mit Sitz in Wien übt Egit seit 2006 aus. In den
Jahren zuvor betreute Egit den Aufbau von Greenpeace-Büros in China
und Osteuropa. Von 2015 bis 2017 war er Mitglied des globalen
Führungsgremiums von Greenpeace. Sein Hauptaugenmerk lag auf der
strategischen Weiterentwicklung der weltweit tätigen Organisation.
Auf europäischer Ebene wird sich Egit vor allem drei großen
Herausforderungen widmen – der dringend notwendigen Energiewende, der
Umstellung auf eine nachhaltigere Landwirtschaft und dem Erhalt
demokratischer Räume. Besonderes Augenmerk möchte Egit auf den Schutz
demokratischer Freiheiten legen. „Als zivilgesellschaftliche
Organisation nehmen wir unsere Verantwortung diesbezüglich sehr
ernst. Wir werden uns an vorderster Front gegen Angriffe auf Bürger-
und Umweltrechte wehren, egal wo in Europa sie geschehen“, betont
Egit und ergänzt: „Die Europäische Union ist ein einzigartiges
Friedens- und Demokratieprojekt, das es zu bewahren gilt. Unser
Planet braucht ein ökologisches und demokratisches Europa als
globalen Vorreiter.“
Fotomaterial: https://goo.gl/wQWUAd
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