NEOS zum Österreichischen Impftag: Aufklärung und Anreize stärker als Impfpflicht

Gerald Loacker: „Ein niederschwelliger Zugang zum Impfen kann Ängste nehmen und Leben retten:“

Wien (OTS) - Besorgt blickt NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker anlässlich des Österreichischen Impftags auf die teilweise schlechte Durchimpfungsrate in Österreich. Eine stabile Herdenimmunität könne nicht nur den Ausbrauch von Krankheiten wie Masern verhindern, sondern in besonders ernsten Fällen auch Leben retten. „Die Durchimpfungsrate in Österreich ist nach wie vor zu niedrig. Es beim Impfen nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern um den Schutz Schwächerer für Krankheiten, die tödlich enden können“, so Loacker. Für das wirksamste Mittel gegen Misstrauen und Ängste gegen das Impfen hält der Gesundheitssprecher eine umfassende Aufklärung und einen möglichst niederschwelligen Zugang zum Impfen.   

„Wir fordern beispielsweise seit längerem, dass auch Apothekerinnen und Apotheker impfen dürfen.“ Loacker glaubt, dass diese Maßnahme den Zugang zum Impfen deutlich erleichtern würde. Zudem bräuchte es eine nachdrückliche und umfassende Information durch die behandelnden und betreuenden Ärzte. „Ärzte und Apotheker stehen in direktem Kontakt mit Patienten und Eltern von Kindern. Sie können Ängste und Skepsis nehmen und die medizinische Wichtigkeit des Impfens für die Gesellschaft verdeutlichen“, ist Loacker sicher. Auch die Schulärzte sieht Loacker hier gefordert, da diese mit Eltern und Kindern in direktem Kontakt stünden. Oftmals sind Patienten keine Impfgegner per se, sondern lediglich schlecht informiert oder verunsichert. Diesen Trend gelte es umzudrehen. 

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